Essen in Myanmar – eine Reisevorbereitung der besonderen Art

15. März 2017

Haben Sie sich schon mal Gedanken über das Essen in Myanmar gemacht? Ich auch nicht. Wenn man als Food-PRler verreist, beschäftigt man sich nicht nur mit dem Buchen von Flügen und Hotelzimmern oder dem Planen der Reiseroute. Uns interessiert: Was gibt es da wohl zu essen? Was hat die Streetfoodküche zu bieten? Und wovon sollte ich wohl lieber die Finger lassen?

Eine Frage der Lage

Myanmar, das vielen auch noch als Birma bekannt ist, liegt zwischen Thailand, China und Indien. Was für die geografische Beschreibung des Landes gilt, gilt auch für seine Küche. Ein bunter Mix aus mildem chinesischem Essen, gepaart mit scharfen exotischen thailändischen und indischen Einflüssen. Oft und überall serviert mit einer Portion Reis. An der Küste dominieren Fischgerichte und Meeresfrüchte, während im Inneren des Landes Rind- und Schweinefleisch auf der Speisekarte stehen. Im Nordwesten des Landes, also an der Grenze zu Indien, sind die Einflüsse der indischen Küche am größten. Hier findet man Currys in unterschiedlichen Varianten und Soßen. Das Land hat also einiges zu bieten, und je nachdem, wo man sich befindet, schaut die Küche anders aus.

Nationalgericht in Myanmar

Mohinga  – so lautet der Name des Nationalgerichts der Myanmare. Dahinter verbirgt sich eine Suppe mit Reisnudeln und Fisch. Gewürzt wird sie je nach Belieben des Kochs mit Zitronengras, Knoblauch, Ingwer, Gelbwurz und Bananensprossen. Sie wird scheinbar den ganzen Tag gegessen – auch schon zum Frühstück. Das wird für meinen europäischen Magen wohl ein ganz besonderes Erlebnis. Das gilt sicher auch für das Gericht Mishee, eine Spezialität aus Mandalay, die aus einer Mischung aus Schweinefleisch, Hackfleisch, Bohnen, Reisnudeln und Sojabohnensprossen besteht und hauptsächlich in Garküchen angeboten wird.

Die Würze im Essen in Myanmar

Beim Essen in Myanmar kommt eine Vielzahl an Gewürzen zum Einsatz. Die Liste ist lang und verspricht aufregende Geschmackserlebnisse mit Chili, Pfeffer, Zimt, Kassiarinde, Anissamen, Kurkuma, Koriander, Kardamom, Ingwer, Kümmel, Gewürznelken, Rosensirup, Sesam, Zitronengras, Tamarinde, Knoblauch und zahlreichen Currymischungen. Was die Myanmare besonders lieben ist Ngapi, eine Paste aus getrocknetem Fisch oder Garnelen mit Salz. Sie wird fast jedem Gericht beigemischt.

Eingelegte Teeblätter

Für diese Spezialität werden junge Teeblätter mit Salz und Sesamöl in einem Bambusrohr fermentiert. Die eingelegten Teeblätter, die Lepet heißen, werden dem Essen in Myanmar beigemischt. Egal ob Shrimps, Bohnen oder Chili, sie finden überall ihren Einsatz. Auch als Snack zwischendurch kommt Lepet zum Einsatz. So zum Beispiel zu frittierten Sesam- oder Ingwer- und Knoblauchchips. Klingt auf jeden Fall spannend.

Snacken auf Myanmarisch

Hier lautet das Stichwort: Obst. Darauf freue ich mich tatsächlich am meisten. Überall werden aufgeschnittene Mangos, Ananas und Jackfruits angeboten. Sicher wird es da auch Neues zu entdecken geben, wenn man Namen wie Sapote, Annone oder Pomelos liest. Auch die bereits erwähnten Garküchen haben Snacks zu bieten. Besonders beliebt sind frittierten Bananen, eingelegte Früchte und Pfannkuchen.

Und was ist mit Bier?

Die Biersommelière in mir stellt sich natürlich die Frage, was mich in Sachen Gerstensaft auf meiner Reise durch Myanmar erwarten wird. Zum größten Teil wohl importiertes Bier aus Thailand wie Chang oder Singha. Aber auch regionales Bier wie das Mandalay Beer  steht auf der Probierliste. Ob ich Toddy, ein hochprozentiges Gebräu aus destilliertem Palmsaft probieren werde, überlege ich mir wohl gut.

Ich bin gespannt, was mich die drei Wochen in Myanmar kulinarisch erwarten wird. Eines ist sicher: Sie werden die Ersten sein, die von meinen Erlebnissen erfahren.

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