13.12.2019: Bundesumweltministerin pro kleine Halbe von Euroglas

13. Februar 2019

Svenja Schulze überzeugte sich bei Brauereibesuch von innovativer Mehrwegflasche

Anfang Februar ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze der Einladung der Privatbrauerei Jacob Stauder und des Glasverpackungsspezialisten Euroglas nach Essen gefolgt. Sie wollte sich den Einsatz der innovativen Mehrweg-Flasche ‚die kleine Halbe‘, mit der das Familienunternehmen Euroglas im vergangenen Jahr den Mehrweg-Innovationspreis der Deutschen Umwelthilfe gewonnen hat, in der Praxis erklären lassen. Brauerei und Flaschenspezialist haben die Ministerin davon überzeugen können, dass die moderne Flasche den Preis zu Recht erhalten hat; sie ist die Lösung für eine zeitgemäße und ökologische Gebindeform, auf die Brauereien schnell und ohne lange Umrüstzeit in der Produktion umstellen können. Für Svenja Schulze ist die Innovation des Unternehmens aus dem Allgäu ein wertvoller Beitrag zur Stärkung des Mehrweg-Gedankens.

Das erklärte Ziel von Bundesumweltministerin Svenja Schulze lautet: „Wir brauchen deutlich mehr Mehrweg im Getränkeregal; hier sind wir als Verbraucher alle gefragt. Bei Mehrweg kommt es darauf an, dass eine Flasche von verschiedenen Brauereien verwendet werden kann – das verringert den Sortieraufwand und die Transportwege. Die „kleine Halbe“ punktet zudem bei der Klimabilanz, weil sie durch dünneres Glas leichter als vergleichbare Flaschen ist.“ Das Engagement von Euroglas zahlt auf die Zielsetzung der Kampagne des Bundesumweltministeriums ein, die Svenja Schulze Ende vergangenen Jahres gestartet hat. Sie macht sich stark für Mehrweg und appelliert an Unternehmen wie Verbraucher, zukünftig auf überflüssige Verpackungen zu verzichten und die Herstellungsprozesse auch im Hinblick auf Umweltkriterien neu zu überdenken.

Beim Besuch der inhabergeführten Privatbrauerei Jacob Stauder wurde die Praxis des Mehrwegsystems in der Brauerei erklärt. Dabei sind Stichpunkte wie Sortieraufwand, Leergutschwund sowie die Kostendifferenz zwischen dem Beschaffungspreis und dem Pfand thematisiert worden, die bei Brauereien auf der täglichen Agenda stehen. Das Unternehmen Euroglas nutzte das Treffen, um Svenja Schulze die Theorie des Mehrwegsystems aus Sicht der Glasindustrie darzulegen und so die Hintergründe zu beschreiben, die zur Entwicklung der innovativen Mehrwegflasche geführt haben. Die Bundesumweltministerin hat gezielte Nachfragen gestellt und sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt.

Die kleine Halbe von Euroglas ist die Lösung für eine zeitgemäße und ökologische Gebindeform; sie erfüllt Verbraucherwünsche von Design und Größe bis hin zur CO2-Bilanz. Auch die Abfüller profitieren von den technischen und wirtschaftlichen Vorteilen. „Der Termin war für uns als Unternehmen ein wichtiger Meilenstein, um unsere innovative Mehrwegflasche, die wir die kleine Halbe genannt haben, noch mehr in den Fokus von Abnehmern, also Unternehmen aus der Getränkeindustrie, und Verbrauchern zu rücken. Sie wird einen wichtigen Beitrag leisten, um das Mehrwegsystem zu gesunden und wieder attraktiver zu machen. Dazu brauchen wir auf der einen Seite aufgeklärte Verbraucher, die solche Gebindeformen nachfragen, aber natürlich auch aufgeschlossene Unternehmer wie die Familie Stauder, die sich für die Umstellung eines Teils des Sortiments auf die kleine Halbe entscheiden, in die übrigens nicht nur Bier, sondern jedes Getränk abgefüllt werden kann“, fasst Euroglas-Geschäftsführer Christoph Jäckle seinen Eindruck vom erfolgreichen Treffen zusammen.


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Veröffentlicht unter Euroglas Pressefach