k.pur-Lieblingsessen aus der Heimat

1. Juni 2022

Jeder kennt es, das typische Gericht, das zu Hause in der Kinderstube gerne auf den Teller kommt und in der Ferne für ein wohliges Heimatgefühl sorgt. Jede Region hat ihre eigenen Traditionen und demnach auch bestimmte Gerichte, die die Kultur vor Ort prägen. Orientiert man sich an unserem Agenturstandort München, sind das natürlich die typisch bayerischen Mahlzeiten und Snacks wie Breze mit Obatzda oder auch ganz beliebt: Weißwürste mit Senf und einem frisch gezapften Bier. Da unser Team, bestehend aus 13 Kolleginnen, natürlich ganz kunterbunt aufgestellt ist und nicht nur Team Bayern, sondern auch Team Hessen stark vertreten ist, haben wir uns mal mit dem Thema genauer beschäftigt – und verraten euch natürlich, was bei uns zu Hause bevorzugt auf dem Mittagstisch landet und eine längere Heimatreise wert ist. Denn essen tun wir alle gern, so wie es sich eben für PRlerinnen aus dem Food & Beverage Bereich gehört. 😊

Kulinarische Team-Rundreise durch Deutschland

Wie heißt es so schön, „Andere Länder, andere Sitten“. Dabei müssen wir erst gar nicht das eigene Land verlassen, um Abwechslung in den Alltag und die Küche zu bekommen. Deutschland besitzt nämlich 16 verschiedene Bundesländer, die allesamt andere Bräuche und Spezialitäten bereithalten. Im Norden beispielsweise kommt aufgrund der Nähe zu Ost- und Nordsee vermehrt Fisch auf den Teller. So genießt Candy, unser Nordlicht im Team, bevorzugt Krabbenbrötchen, wenn sie ihre Familie in Schleswig-Holstein besucht. Wer typisches norddeutsches Essen googelt, findet dort aber noch eine Reihe anderer interessanter Gerichte, die nicht überall bekannt sind und mir als Bayerin z. B. so gar kein Begriff sind: Labskaus, Mockturtle, Grööner Hein und Grünkohl mit Pinkel. Überraschenderweise alle ohne Fisch. Bewegen wir uns von Schleswig-Holstein aus Richtung Süden, dann landen wir in Niedersachsen, der Heimat von Schirin. Sie schwärmt von Kassler mit Bregenwurst sowie Grünkohl und karamellisierten Kartoffeln. Ein Gericht, das gerne in und rund um Hannover gegessen wird und dort als hannöversche Spezialität bekannt ist. Die Wurst ist eine leicht geräucherte Mettwurst aus magerem Schweinefleisch und Schweinebauch, verfeinert mit Zwiebeln, Salz und Pfeffer. Vor Ort wird sie bevorzugt zu Grünkohl und Kartoffeln aller Art serviert. Gehen wir auf der Landeskarte weiter südlich, kommen wir auch schon in Nordrhein-Westfalen an, Geburtsort von Michaela. Sie erinnert sich an “Möhren untereinander – das gab es oft, wenn ich aus der Schule kam. Sind eigentlich nur gekochte Möhren und Kartoffeln, leicht zerstampft. Dazu gab es meistens Bratwurst. Mhhhh“. Ein Gericht, das sich so tatsächlich auch online finden lässt. Als Alternative zur Bratwurst können auch Frikadellen oder Mettwurst gereicht werden. Und weiter geht’s nach Hessen. Hier sind Simone, Jenny und Sarah geboren. Als die Frage nach dem Lieblingsessen aus der Heimat im Raum stand, waren sich alle drei eigentlich ziemlich schnell einig: Grüne Soße. Klingt erst einmal relativ unspektakulär und irgendwie auch komisch, nur Soße zum Essen? Jein, meiner Meinung nach handelt es sich hier eher um einen Eiersalat mit Kräutern und Quark. Der Begriff Soße ist ein wenig irreführend. Vor Ort aber scheinbar eine ziemlich große Sache, denn ein Zitat aus einem Frankfurter Büchlein sagt: „Wer aamol hier grie Soß duht esse, werd unser Frankfurt nie vergesse“. Ich muss schon zugeben, dass ich mittlerweile ganz schön neugierig bin und das Gericht auf meine To-do-Liste für den nächsten Frankfurt-Trip setze. Genauso wie die „Aale Woscht“, eine nordhessische Wurst, die lange reift und in der Region eine jahrhundertealte Tradition hat. Platz Nummer zwei unserer drei Hessinnen. Im Bundesland daneben, in Thüringen, ist Claudia zu Hause. Ihr Lieblingsessen aus der Heimat sind Detscher. Eine Art Kartoffel-Rösti, die aber als süße Mittagsmahlzeit mit Apfelmus gegessen werden. Weiter in Baden-Württemberg ist unsere Chefin Sandra zu Hause, sie schwärmt von Linsen mit Spätzle – ein schwäbischer Klassiker. Vor Ort werden sie auch oft mit Würstchen, sogenannten Saitenwürschtle serviert, wobei sie zur Fastenzeit traditionell als vegetarischer Hauptgang auf den Tisch kommen. Und last but not least: Team Bayern aus Paula, Andrea, Nadine, Christina und meiner Wenigkeit. Was bei uns auf gar keinen Fall fehlen darf, ist die Breze! Bei Nadine klischeehaft mit Obazda und bei mir klassisch mit Butter. Geht einfach immer und schmeckt nirgends so gut wie in Bayern. Christina schwärmt übrigens noch von Knödeln mit Soße. Die natürlich auch in jedem bayerischen Lokal ihren festen Platz auf der Speisekarte haben und vor allem sonntags mit Braten und Blaukraut auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Hmmm!

Wer sich nicht nur für unser Lieblingsessen aus der Heimat interessiert, sondern auch gern wissen möchte, welche YouTube Kanäle wir empfehlen können, der darf hier unsere Top 5: k.pur Lieblings-YouTuber nachlesen.

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