18.09.2018: Anwenderreportage – Das Tap House in München

17. September 2018

Voller Craft-Beer-Genuss seit der ersten Stunde

Das Tap House in München ist das erste seiner Art und seit über fünf Jahren ein Ort der Biere und des Zusammenkommens. Die Eröffnung im Jahr 2013 durch Markus Lohner war ein Paukenschlag in Deutschland und vor allem in München. Warum es einen Ort mit so vielen verschiedenen Bieren geben soll, war vielen ein Rätsel. Heute stellt niemand mehr die Sinnfrage – egal, ob jung, alt, männlich oder weiblich, hier erfreut man sich in gemütlicher, ungezwungener Atmosphäre der Vielseitigkeit des nicht nur güldenen Gerstensaftes. Ob das bieraffine Personal, das Bier-Food oder die passenden Craft Beer Glasses von Spiegelau – der Genuss ist hier Dreh- und Angelpunkt.

Craft-Beer-Sensation in München

Es war schon eine kleine Sensation, als Markus Lohner von der Camba Bavaria 2013 das Tap House in München gründete. Denn hier in der bayerischen Landeshauptstadt wird bekannterweise hauptsächlich eine Biersorte verzehrt, und das aus möglichst großen Gefäßen. Trotzdem wagte Markus Lohner damals den Sprung mit diesem neuartigen Konzept, und der Erfolg gibt ihm recht. Der jetzige Leiter und Lizenznehmer, Boris Ilic, ist seit der Gründung in leitender Funktion tätig, und seit Mai 2015 liegt das Tap House nun ganz in seiner Verantwortung. „Der Laden muss eine Seele haben, dann kommen die Leute wieder“, so beschreibt Boris Ilic das Erfolgsrezept. „Bier verbindet, bei uns entstehen Freundschaften. Dafür muss man nicht auf alles aufsteigen, was hip und trendig ist.“ Im Ambiente des Tap House fühlt man sich tatsächlich auch gleich heimisch: warmes Holz, kein übertriebener Schick, reduziert auf das Wesentliche, ohne dabei kühl zu wirken. Die lange Theke mit den 42 Zapfhähnen sorgt bei Erstbesuchern oft für Staunen, so etwas sieht man nicht oft. Reservierungen sind hier nicht möglich, jedoch ist das auch dem Willkommensgedanken geschuldet – hier soll jeder, der ein Bier trinken will, einen Platz finden, und niemand soll nach Hause geschickt werden.

Wohlfühlen durch Service

Im Tap House steht den Gästen ganzjährig ein bunter Mix an 200 Bieren zur Verfügung. Trotz einer beeindruckenden internationalen Auswahl gibt es hier immer auch regionale Biere, darauf legt Boris Ilic viel Wert. Auch saisonal ist hier ein Thema, so gibt es im Sommer verstärkt Fruchtbiere, Sauerbiere und IPAs. Im Winter hingegen stehen Barley Wine, Bockbiere und Starkbiere vermehrt auf der Karte. Sortiert werden die unzähligen Flaschenbiere übrigens nicht nach Sorte, sondern nach Herkunftsland. Eine Konstante sind die Camba-Bavaria-Biere: Hiervon können die Gäste immer ca. 35 verschiedene bestellen, davon sind ca. 10 bis 15 am Hahn. Das Angebot ist nicht nur für die Gäste eine Herausforderung, sondern auch für das Servicepersonal. Boris Ilic löst beides auf einen Schlag; seine Angestellten sind allesamt aus der Bierbranche oder äußerst bieraffin, so beraten sie mit Herzblut und Fachwissen. Das gastronomische Know-how lernen sie vor Ort bei ihm. Intern bildet sich das Personal auch gegenseitig weiter, erfahrene Angestellte leiten Schulungen beispielsweise zu dem Thema Fehlgeschmäcker. Neue Biere werden auch immer in der großen Runde verkostet. Somit weiß jeder Angestellte, was im Tap House ausgeschenkt wird. Das Produkt Bier wird hier offensichtlich auf Händen getragen, und daher wird hier neben dem Einsatz des Bierfachpersonals, das bei der Auswahl unterstützt, eben auch Bier in speziell entwickelten Craft Beer Glasses ausgeschenkt.

Food für Bierliebhaber

Auch wenn das Tap House einem Getränk gewidmet ist, kann man hier hervorragend essen. Die Karte ist übersichtlich und liebevoll gestaltet; ob klassischer Flammkuchen oder Ruben Sandwich, hungrig muss hier niemand nach Hause gehen. Aber das Bier hat sich auch in manches Gericht geschummelt und sorgt im Chili con Bier, im Bier-Käse-Dip oder – für die ganz Mutigen – im Bieramisu für das gewisse Etwas. Zugeständnisse an die bayerische Landeshauptstadt findet man hier, trotz fehlender Maßkrüge, auch und so kann man im Tap House wie in jedem vernünftigen Münchner Biergarten einen Obazdn (angemachter Weichkäse) mit Brezn bestellen. Der Obazde ist hier allerdings hausgemacht.

Biergenuss wie vorgesehen

Boris Ilic ist Gastronom mit Leib und Seele, das Unternehmen Spiegelau kennt er daher schon sehr lange von anderen Produkten wie zum Beispiel den Weingläsern. Auf die Frage hin, warum er die Spiegelau-Craft-Beer-Glasses verwendet, hat er eine klare Antwort: „Weil man den Unterschied einfach schmeckt.“ Er war es auch, der im Mai 2015 den Einsatz der Gläser ins Rollen brachte. „Als ich bei einem Spiegelau-Craft-Beer-Glasses-Tasting war, hat mich der geschmackliche Unterschied persönlich so fasziniert, dass ich das unseren Gästen nicht vorenthalten wollte.“ Die Begeisterung beruhte auf Gegenseitigkeit: So erkannte Spiegelau sofort, dass es an diesem Ort seine Craft Beer Glasses geben musste, und das Tap House wurde zu einem Leuchtturmprojekt. Seitdem arbeitet man eng zusammen. Alle Biere werden hier in dem passenden Glas ausgeschenkt, d.h. entweder in der Tulpe, dem IPA Glass, dem Stout Glass, der Pilsstange oder dem American Wheat Beer Glass. Wie sichergestellt wird, dass jedes Bier im richtigen Glas an den Kunden kommt? Da kommt wieder das geübte Servicepersonal mit der Passion für Bier ins Spiel: Jeder weiß, welches Bier in welches Glas gehört, und das ist bei der Auswahl definitiv eine Leistung.

Dass die Liebe zum Bier bis ins letzte Detail bei den Gästen ankommt, zeigen die zahlreichen Stammgäste, die immer wieder gerne ins Tap House einkehren: von der rüstigen, 70-jährigen Dame, die gerne mal auf ein Cherry Stout vorbeikommt und sich immer über Neues freut, bis hin zu zwei anderen Stammgästen, die sich im Tap House kennen und lieben lernten und sogar heirateten. „Bier verbindet nun mal“, so schließt Boris Ilic seine Beschreibung.


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Veröffentlicht unter Spiegelau Pressefach

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