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Tipp: Wenn sich „das“ durch „welches“ ersetzen lässt, wird es mit einem „s“ geschrieben. In allen anderen Fällen handelt es sich um die mit zwei „s“ geschriebene Konjunktion „dass“. Diese verbindet Nebensätze meist mit Hauptsätzen, in denen Verben wie behaupten, bestätigen, denken, glauben, hoffen, meinen, sagen, versprechen, wissen etc. vorkommen. „Dass“ kann nicht durch „welches“ oder „dieses“ ersetzt werden: Ich weiß, dass das Buch spannend ist. Beliebte Rechtschreibfehler – Nr. 2: z.B. oder z. B. Häufig verwendet und gesehen: z.B. Das ist aber falsch. Denn eigentlich kommt zwischen „z.“ und B.“ ein Leerzeichen, also „z. B.“. Gleiches gilt auch für „u. a.“, „d. h.“ und „e. V.“. Und wie ist es bei Mengenangaben wie beispielsweise Prozent oder Euro? Auch hier schleichen sich immer wieder Fehler ein. Es kommt ebenfalls ein Leerzeichen dazwischen: „50 %“, „2 kg“, „30 EUR“, „60 €“ oder „20 km“. Tipp: Wenn in der ausgeschriebenen Form ein Leerzeichen steht, also „20 Kilometer“ bzw. „zwanzig Kilometer“, dann müsst ihr das auch im Falle von Kürzeln, Maßeinheiten und (Währungs-)Symbolen setzen: „20 km“. Schließlich würde ja niemand „zwanzigKilometer“ schreiben. Beliebte Rechtschreibfehler – Nr. 3: Substantivierungen Wenn plötzlich Verben, Adjektive oder Partizipien nicht mehr kleingeschrieben werden, sind die Fehler fast schon vorprogrammiert. Dabei ist es relativ einfach: Als Substantiv gebrauchte Verben, Adjektive und Partizipien werden immer großgeschrieben. Aber wie erkenne ich, dass (mit zwei „s“ geschrieben) sie als Substantive gebraucht werden? Hier helfen folgende Tipps: Steht ein Artikel davor, wird das entsprechende Wort großgeschrieben. Das Schreiben fällt mir leicht. Steht eine Präposition mit Artikel davor, wird großgeschrieben. Beim Lesen komme ich zur Ruhe.Zum Schreiben brauche ich einen Stift. Tipp: „Beim“ oder „zum“ sind einfach nur „bei dem“ bzw. „zu dem“. Gleiches gilt für „am“ (= „an dem“) oder „im“ (= „in dem“). So lässt sich der Artikel erkennen. Beachte: Nach einem Superlativ mit „am“ wird trotzdem kleingeschrieben, da man das Wort „am“ nicht in eine Präposition mit Artikel auflösen kann. Dieses Buch gefällt mir am besten. Steht davor zum Beispiel viel, wenig, alles, etwas oder nichts, wird großgeschrieben. Das Buch hier ist nichts Besonderes.Lesen ist etwas Schönes. Beliebte Rechtschreibfehler – Nr. 4: (Keine) Kommas zwischen Adjektiven Hier gilt es zu unterscheiden, ob die Adjektive gleichrangig sind oder nicht. Sind sie gleichrangig, haben sie einen aufzählenden Charakter. In diesem Fall muss ein Komma gesetzt werden. Das erkennt man daran, dass man die Adjektive vertauschen oder „und“ bzw. „oder“ einfügen kann. An heißen, sonnigen Tagen lese ich am liebsten draußen. Liegt allerdings eine feste Verbindung aus Substantiv und Adjektiv vor, die durch ein weiteres Attribut näher bestimmt wird, darf kein Komma stehen. Die Adjektive haben nicht den gleichen Rang, denn ein Adjektiv wird durch das jeweils andere genauer bestimmt. Ein wolkenloser blauer Himmel ist dann besonders schön. „Wolkenloser“ ist hier ein Attribut, mit dem das Blau näher bestimmt wird. Beliebte Rechtschreibfehler – Nr. 5: als oder wie „Er ist größer wie ich.“ Schon mal gehört? Und dabei ein unwohles Gefühl gehabt? Dann ist dein Rechtschreibradar richtig eingestellt. Denn das ist definitiv falsch! Bei der Beschreibung einer Ungleichheit wird „als“ verwendet: Er ist größer als ich. Handelt es sich um die Beschreibung einer Gleichheit, wird „wie“ geschrieben: Er ist genauso groß wie ich. Beliebte Rechtschreibfehler – Nr. 6: seit oder seid „T“ oder „d“? Zwei kleine Buchstaben, die aber jeweils die Bedeutung komplett verändern. Seit mit „t“ bezieht sich immer auf die Zeit. Seid mit „d“ hingegen ist die zweite Pluralform des Verbs „sein“. Seit wann seid ihr hier? Beliebte Rechtschreibfehler – Nr. 7: Groß- oder Kleinschreibung nach einem Doppelpunkt Die Groß- oder Kleinschreibung ist oft ein Problem, auch nach einem Doppelpunkt. Dabei gilt folgender Grundsatz: Steht nach dem Doppeltpunkt ein selbstständiger Satz mit Subjekt und Verb oder ein Satz als direkte Rede, wird großgeschrieben. Beim Schreiben ist eines wichtig: Die Rechtschreibung muss stimmen. Steht nach dem Doppelpunkt ein unvollständiger Satz, wird kleingeschrieben: Beim Schreiben ist eines wichtig: die Rechtschreibung. Beliebte Rechtschreibfehler – Nr. 8: Hobbys oder Hobbies Was im Englischen richtig ist, ist im Deutschen aber falsch. Mittlerweile haben viele englische Wörter, die ein „y“ am Ende haben, ihren Weg ins Deutsche geschafft. Wie wir in der Schule im Englischunterricht gelernt haben, wird aus dem „y“ ein „ies“: a hobby, many hobbies. Das passiert aber nicht, wenn im Deutschen der Plural gebildet wird: Aus „Hobby“ wird nämlich nicht „Hobbies“, sondern „Hobbys“. Das „y“ bleibt. Das gilt auch bei „Babys“, „Ponys“ oder „Storys“. Beliebte Rechtschreibfehler – Nr. 9: wieder oder wider Hört sich gleich an, ist es aber nicht. „Wieder“ mit „ie“ bedeutet „erneut“: Ich komme morgen wieder. „Wider“ mit einem „i“ wird geschrieben, wenn etwas entgegen ist: Ich komme morgen wider Willen.Ich wäge das Für und Wider ab.In dem Wasser spiegelt sich die Sonne wider. Beliebte Rechtschreibfehler – Nr. 10: Absolutadjektive Absolutadjektive erlauben semantisch keine Steigerung, da die beschriebene Eigenschaft entweder ganz oder gar nicht möglich ist. Sie haben also keinen Superlativ und können auch nicht gesteigert werden, zum Beispiel blind, eckig, falsch, fertig, leer, voll, schwanger oder tot. Eigenschaftswörter, die bereits einen höchsten oder geringsten Grad ausdrücken, wie beispielsweise einzig, perfekt, total, ideal oder optimal, gehören ebenso zu den absoluten Adjektiven. Das wohl bekannteste Absolutadjektiv ist „einzig“ – fälschlicherweise häufig zu „einzigste“ gesteigert, was aber grammatikalisch sowie logisch falsch ist. Denn das Wort bedeutet, dass etwas oder jemand nur einmal und einmalig vorhanden ist. Die Einzigartigkeit zu steigern, macht keinen Sinn, da es schon einzigartig ist. Auch der Buchstabe ß – übrigens ein deutsches Unikat – führt manchmal zu orthografischer Verwirrung. Aber wodurch ist er entstanden und warum gibt es ihn ausschließlich in der deutschen Schrift? Wir klären auf. mehr
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Und auch hier ändern sich die regionalen Sprachgrenzen, sodass sich manche Begriffe weiterverbreiten oder von anderen Bezeichnungen verdrängt werden. Denn Sprache verändert sich. Hier gibt es mehr zum Sprachwandel. mehr
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Sushi Bake: Sushi mal andersEs hat sich ausgerollt! Denn Sushi wird ab jetzt gebacken. Klingt gewöhnungsbedürftig, aber dafür sind keine komplizierten Rollkünste mehr nötig. Wer jetzt Angst um seinen Maki, Nigiri und Co. hat, muss sich keine Sorgen machen. Denn die Zutaten sind fast die gleichen, sie werden nur in einer Form geschichtet und gegart. Anschließend werden mundgerechte Sushi-Bake-Stücke auf ein zurechtgeschnittenes Noriblatt gelegt und fertig ist das dekonstruierte Sushi. Eigentlich das perfekte Gericht für Sushi-Fans, wenn es mal schnell und einfach gehen soll. © Canva Sushi Donut: Sushi à la ReiskringelEs ist kein Geheimnis: Sushi ist eine Kunst für sich. Denn allein die zahlreichen Variationen und verschiedenen Rolltechniken brauchen viel Fingerspitzengefühl. Wie sind eure feinmotorischen Fähigkeiten mit Reis? Seid ihr bereit für Sushi Donuts? Tatsächlich benötigt man für den neuen Reis-Trend keinen aufwendigen Sushi-Kurs, sondern nur eine Donut-Form. Etwas einfetten, den gekühlten Sushi-Reis hineindrücken, die Form auf den Kopf stellen und die perfekten Reiskringel bewundern. So schnell geht’s! Anschließend können die Donuts nach Belieben dekoriert werden. Viel Spaß beim Nachkringeln. © Canva Okonomiyaki: japanischer PfannkuchenKommen wir nun zu einem Klassiker unserer Kindheit: Pfannkuchen. Und mal ganz ehrlich, so ein leckerer Pfannkuchen ist doch eigentlich auch immer eine gute Wahl. Aber wie wäre es mal mit der japanischen Version? Im Japanischen steht „okonomi“ für „was dir gefällt“, „yaki“ bedeutet „gebraten“. Da wird also schnell klar, worum es geht. Die japanischen Pfannkuchen stammen aus der Kansai-Region im Westen der Hauptinsel Honshu. Sie sind vor allem in Osaka und Hiroshima eine Spezialität. Okonomiyaki wird traditionell am Tisch zubereitet. Mithilfe eines Spatels werden die Pfannkuchen auf einer heißen Eisenplatte angebraten. Die Grundzutaten sind einfach: Wasser, Mehl, Ei, Kohl und Dashi. Je nach Belieben können weitere Zutaten hinzugefügt werden, eben was dir gefällt. Anschließend wird alles in einer Schüssel gemischt und die Masse auf die heiße Platte gekippt. Okonomiyaki-Sauce und Katsuobushi drüber und fertig ist die japanische Spezialität. Schwerer Name, einfache Zubereitung. © Canva Furūtsu sando: japanische Früchte-SandwichesSüße Früchtchen … im Toastbrot? Ja, das gibt es. Und zwar nicht in Form von Marmelade, sondern als ganze Frucht – oder zumindest gestückelt. Damit das alles zusammenhält, kommt noch Schlagsahne dazwischen. Klingt komisch, ist aber in Japan ein gehypter Snack. Ob die bunten Früchte-Sandwiches aber auch hierzulande ein Riesenhit werden, bleibt abzuwarten. © Canva Baked Oatmeal: Haferflocken aus dem OfenHaferflocken haben bereits eine lange Reise hinter sich. Die erste Station war in Form eines langweiligen, schleimigen Haferbreis. Als trendiges Porridge eroberten sie schließlich den Frühstückstisch. Nun erfahren Haferflocken einen Relaunch: und zwar im Ofen gebacken. Moment, Haferflocken aus dem Ofen? Wie eine Art Frühstückskuchen? Genau, gebackener Haferbrei. Haferflocken werden dafür entweder ganz verwendet oder zu einem Mehl zerkleinert, mit Milch und Eiern vermischt und zu einem kuchenartigen Haferbrei gebacken. Der Clou sind die verschiedenen Toppings. Egal ob Schokolade, Früchte, Nüsse oder Kekse – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Denn Baked Oatmeal lässt sich vielfältig zubereiten. Der Haferflockenauflauf ist schnell gemacht und bietet eine leckere Alternative zu Porridge und Co. Oft entstehen solche Trends auf den verschiedenen Social Media Plattformen und gehen dort viral, insbesondere TikTok Foodtrends. Wir zeigen euch, wieso das so ist. mehr
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