Apropos leckere Rezepte, wer nicht genug von Pizza haben kann, dem können wir die Pizza-Bibel: Das ultimative Werk für alle Pizza-Liebhaber ans Herz legen. Hier gibt es über 75 verschiedene Rezepte vom 13-fachen Pizza-Weltmeister! Klingt vielversprechend.
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Kategorie: lifestyle.pur
18.02.2022
Hafermehl ist ideal für süßes und pikantes Gebäck, aber auch sehr gut geeignet, um glutenfreies Brot zu backen. Um Hafermehl zu erhalten, kann man selbst Hand anlegen und Haferkörner oder Haferflocken frisch fein mahlen. Achtung: Aufgrund des recht hohen Fettgehaltes von Hafer wird das Mehl schnell ranzig. Das ist auch der Grund, weshalb man es eher selten im Laden findet. Hafermehl verleiht Gebäck und Brot einen schön nussigen Geschmack. Gibt’s zum Beispiel in Drogeriemärkten, aber auch in gut sortierten Super- und Biomärkten.
Hirsemehl gilt als besonders gesund und ist super, um flaches Gebäck wie Tortillas oder Fladenbrote, aber auch z.B. Muffins zu backen, und punktet durch seinen herb-nussigen Geschmack. Übrigens: Das oft in glutenfreien Backmischungen enthaltene Sorghum-Mehl entsteht aus gemahlener Sorghum-Hirse. Du findest es im Bioladen.
Maismehl ist ideal, um Tortillas und Nachos zuzubereiten, und bringt den angenehm milden Maisgeschmack ans Gebäck. In Form von Maisstärke kann es auch als Bindemittel für Saucen oder Suppen gebraucht werden. Gibt’s in gut sortierten Supermärkten.
Reismehl ist vor allem aus der asiatischen Küche bekannt. Es eignet sich sehr gut für Backwaren wie Kekse, Kuchen oder Muffins, aber ebenfalls als Bindemittel. Tipp: In Bioläden findet man auch die gesündere Vollkorn-Variante. Reismehl macht Plätzchen schön mürbe.
Buchweizenmehl, Amaranthmehl oder Quinoamehl stammen aus glutenfreiem Pseudogetreide. Alle drei verleihen dem Gebäck ein nussig-herbes Aroma und eignen sich gut zum Backen. Da Quinoa- und Amaranthmehl einen eher bitteren Geschmack haben, passen sie besser zum Backen von herzhaftem Gebäck. Buchweizen dagegen lässt sich sowohl für süßes als auch pikantes Gebäck verwenden. Gibt es in Reformhäusern und gut sortierten Bioläden.
Mehl aus Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen oder Kichererbsen ist reich an Ballaststoffen und pflanzlichem Eiweiß. Es wird aber aufgrund seines speziellen Geschmacks eher für die Zubereitung von Nudeln eingesetzt als zum Backen. Findet man in gut sortierten Bioläden.
Kokosmehl, Mandelmehl und Kastanienmehl, aber auch Leinsamenmehl und Hanfmehl sind ebenfalls eine gute Wahl, wenn es ums glutenfreie Backen geht. Leinsamenmehl und Hanfmehl gibt’s im Bio-Markt, beide eignen sich super fürs Backen herzhafter Gebäcke oder für glutenfreie Brote. Dagegen sind Kastanienmehl, Kokosmehl und Mandelmehl aufgrund ihres angenehm nussigen Geschmacks ideal für Kuchen oder Plätzchen. Diese glutenfreien Sorten gibt’s inzwischen auch in normalen gut sortierten Supermärkten.
Glutenfrei backen – so geht’s
Leider kannst du glutenhaltige Mehle nicht einfach eins zu eins durch glutenfreie Mehle austauschen. Denn die Eigenschaften des glutenhaltigen Mehls müssen ersetzt werden. Dies gelingt am leichtesten, wenn man mehrere glutenfreie Mehle kombiniert. Wichtig ist ein glutenfreies Mehl als Basismasse, ein Stärkemehl zum Auflockern des Gebäcks und ein Bindemittel für Volumen, Zusammenhalt und zur Bindung der Feuchtigkeit. Einige Mehle, wie z.B. Reismehl, erfüllen zum Teil mehrere Funktionen. Dieses kann nämlich als Masse und Stärke zugleich eingesetzt werden. Ansonsten kann man auch Kartoffel- oder Maisstärke verwenden. Gute Erfahrung haben wir mit einem Mischungsverhältnis von zwei Teilen Mehl als Basismasse und einem Teil Mehl als Stärkemasse gemacht. Für eine gute Bindung kann man Eier beziehungsweise Leinsamenmehl oder Flohsamenmehl verwenden. Ein bis zwei Teelöffel reichen hier aus.
Etwas einfacher geht das Backen mit „glutenfreien Universalbackmischungen“ von der Hand. Die findet man zum Beispiel in Drogeriemärkten oder im Bio-Supermarkt.
Was gilt es sonst noch beim glutenfreien Backen zu beachten?
Man benötigt etwas mehr Flüssigkeit, da die Mehle ein höheres Wasserbindungsvermögen haben. Außerdem sollten sie nach Möglichkeit mindestens fünf Minuten lang verknetet werden, damit sie gut zusammenhalten.Sollte der Teig allzu klebrig sein, empfiehlt es sich, ihn einige Zeit in den Kühlschrank zu stellen und erst im Anschluss weiterzuverarbeiten.Da glutenfreie Teige schneller bräunen, solltest du die Backtemperatur etwas (ca. 20 °C) reduzieren.Damit du gleich mal ausprobieren kannst, wie köstlich glutenfreies Gebäck schmecken kann, gibt’s von uns ein glutenfreies Plätzchenrezept und ein glutenfreies Brot-Rezept. Wir wünschen dir viel Freude beim Ausprobieren.
Glutenfreie Reismehl-Plätzchen
© kommunikation.pur
Für ca. 30 Stück: 150 g Butter, 2 Eier, 130 g Reismehl, 120 g Maismehl (+ etwas mehr zum Bearbeiten), 80 g brauner Zucker, 1 TL Vanille (gemahlen), 1 TL Bio-Zitronenabrieb
Butter und Eier etwa 30 Minuten vor dem Zubereiten des Teiges aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen können. Die beiden Mehle, Zucker und Vanille in eine Schüssel geben. Die Butter würfeln und mit den Eiern dazugeben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig flach drücken und abgedeckt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Arbeitsfläche mit Maismehl bestäuben und den Teig darauf etwa 0,5 cm dick ausrollen. Beliebige Formen ausstechen und die Kekse auf das Blech geben. Im Ofen in etwa 15 Minuten goldgelb backen.Tipp: Für Schoko-Reismehl-Plätzchen ersetzt du einfach 50 g des Maismehls durch Back-Kakao.
Glutenfreies Haferbrot
© canva
Für ein Brot: 300 g Hafermehl, 100 g Buchweizenmehl, 20 g Kartoffelstärke, 50 g Sonnenblumenkerne, 50 g Sesam, ½TL Salz, 20 g gemahlene Leinsamen, 1 TL Natron, 400 ml lauwarmes Wasser, 25 g Ahornsirup,1 EL Apfelessig
Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Das Wasser mit dem Ahornsirup und dem Apfelessig verrühren und mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in eine gefettete Brotform geben, mit Haferflocken bestreuen, diese etwas andrücken Und den Teig kurz ruhen lassen. Inzwischen den Ofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Das Brot auf der mittleren Schiene im Ofen etwa 40 Minuten backen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.
Jetzt weißt du schon mal, welche Zutaten du brauchst, um glutenfrei zu backen. In dem Beitrag über Küchenhelfer erfährst du, welche Geräte du wirklich in deiner Küche benötigst und auf welche du auch verzichten kannst.
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Wer sich für das Kochen mit besonderen Geräten in besonderen Umständen interessiert, der sollte sich auch mal unseren Beitrag über die Campingküche, also Minimalismus auf dem Gaskocher, zu Gemüte führen.
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Für alle, die vom warmen Haferbrei gar nicht genug haben können, haben wir hier noch die Geschichte des Porridges. Tatsächlich war das Porridge lange Zeit ein Arme-Leute-Essen – ha, und heute darf es auf keiner hippen Brunch-Tafel fehlen. Viel Spaß beim Lesen!
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01.02.2022
Damit auch der Einkauf relativ klimaneutral gelingt, gibt es hier in unserem Beitrag zum Thema Beim Einkauf die Umwelt schützen: Was sind klimaneutrale Lebensmittel? einen Überblick, wie wir in Zukunft auch beim Einkaufen schon vermehrt auf klimaneutrale Lebensmittel achten können und damit bereits einen ersten Beitrag zum Klimaschutz leisten.
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Seitan stammt ursprünglich aus China und wurde dort von vegetarisch lebenden Mönchen entwickelt. Der pflanzliche Fleischersatz gilt als eine der besten Fleischalternativen. Seitan wird aus reinem Weizeneiweiß hergestellt und lässt sich wie sein tierisches Pendant verarbeiten. Kann also gebraten, geschmort oder auch frittiert werden. In Sachen Konsistenz kommt Seitan einem echten Steak sehr nah. Klein gehackt kann Seitan eine wunderbare Hackfleisch-Alternative in einer Bolognese oder Lasagne sein. Unbedingt beachtet werden muss, da es aus Weizen hergestellt wird, dass Seitan nichts für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit ist.
Pulled Meat, egal ob mit Schwein, Hühnchen oder Rind, ist nicht nur unter Fleischliebhabern angesagt. Eine perfekte pflanzenbasierte Alternative dafür ist die Jackfruit. Das Fruchtfleisch der unreifen Tropenfrucht ähnelt mit seiner faserigen Konsistenz magerem Fleisch. Da sie selbst kaum über Eigengeschmack verfügt, werden Gewürze und Marinaden besonders gut aufgenommen. Diese vegane Fleischalternative ist auch ideal für die Zubereitung von Geschnetzeltem, Wraps oder Currys.
Tofu ist der Oldie unter den veganen Fleischalternativen. Tofu wird aus Sojabohnen beziehungsweise Sojamilch hergestellt, die mit einem Gerinnungsmittel versetzt wird. Die Sojamilch flockt dann im Herstellungsprozess aus, sodass sich eine feste Masse von der Flüssigkeit trennen lässt. Im Anschluss wird die Sojamasse ausgepresst und – je nach Sorte mehr oder weniger fest – in Form gebracht. Das Sojaprodukt zeichnet sich durch einen besonders hohen Eiweißgehalt (15 Prozent) aus. Es passt wunderbar zu asiatischen Gerichten. Wer es würzig mag, greift zu Räuchertofu oder mariniert den Tofu vor dem Braten. Denn ähnlich wie die Jackfruit schmeckt er ziemlich neutral. Tofu-Granulat ist prima, um ein Chili ohne Fleisch zuzubereiten. Seidentofu ist übrigens aufgrund seiner weichen Konsistenz ideal, um damit Desserts zu zaubern.
Auch Tempeh wird aus Soja hergestellt. Ursprünglich stammt das traditionelle Fermentationsprodukt aus Indonesien und entsteht durch die Beimpfung von gekochten Sojabohnen mit unterschiedlichen Pilzen. Anders als Soja hat Tempeh ein eingängiges, nussiges Aroma. Tempeh ist ernährungsphysiologisch besonders wertvoll, da er viel Eiweiß (immerhin 19 Prozent) enthält und reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen, Kalium und Phosphor, ist. Außerdem enthält er das wichtige Vitamin B12, das sich normalerweise nicht in pflanzlichen Eiweißquellen befindet. Die Konsistenz von Tempeh ist recht fest, sodass er sich gut schneiden lässt. Tempeh ist vielseitig einsetzbar – lässt sich marinieren, panieren oder braten.
Erbsenprotein ist nicht nur ein Top Eiweißlieferant (37 Prozent), sondern beeindruckt auch durch seinen hohen Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen. Die Produkte punkten zudem mit fleischähnlicher Konsistenz. Da Erbsenprotein fast geschmacksneutral ist, kannst du es so würzen, wie du es dir wünschst. Durch Braten oder Grillen bekommen die Produkte dann auch das beliebte Röstaroma.
Als Newcomer unter den Fleischersatzprodukten gelten Lupine. Das Tolle an ihnen, im Vergleich zu Soja oder Jackfruit, sie sind nicht nur eiweißreich, sondern auch regional verfügbar. Denn Lupinen werden auch in Deutschland angebaut und müssen nicht importiert werden. Süßlupinen haben ähnliche Eigenschaften wie die Sojabohne. Neben Lupinendrinks und Lupinenjoghurts werden auch Lupinen-Fleischersatzprodukte wie beispielsweise Bolognese-Saucen, Würstchen oder vegane Steaks immer beliebter.
Auch Sonnenblumenkerne sind bestens als Fleischersatz geeignet. Die Textur von Sonnenblumenkernen ist ähnlich wie die von Sojagranulat – Sonnenblumenhack muss jedoch nicht erst eingeweicht werden, sondern ist nach einem Abspülen mit Wasser direkt einsatzbereit. Mit diesem vegetarischen Ersatz lässt sich alles zubereiten, was sich normalerweise aus Hackfleisch machen lässt.
Fleischersatz 3.0 liefert das israelische Start-up Redefine Meat. Das Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, mit der täuschend echter Fleischersatz aus pflanzlichen Zutaten per 3D-Drucker hergestellt werden kann. Dabei werden typische Fleischstrukturen wie Fasern und Fett exakt nachgebildet werden. Bei ersten Blindverkostungen bemerkte die Mehrheit nicht, dass es sich um eine Fleischalternative handelte. Die Produkte soll es bald auch für die Verwendung zu Hause geben.
Leider enthalten Fleischimitate oft eine Menge künstliche Aromen oder Zusatzstoffe, die die Produkte geschmackvoller oder länger haltbar machen sollen. Hier gilt: Je kürzer und verständlicher die Zutatenliste ist, umso besser.
Du siehst, eigentlich ist es auch als Fleischliebhaber gar nicht so schwer, fleischlos glücklich zu werden.
Lust auf noch mehr Geschmackserlebnisse? Dann empfehlen wir dir den Beitrag A plant based diet. Hier berichtet eine Kollegin, wie es sich anfühlt, eine Woche lang auf tierische Lebensmittel zu verzichten.
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