Lieber morgen? Fünf Tipps, um den inneren Schweinehund zu überwinden

Der innere Schweinehund ist wohl jedem von uns bekannt – diese innere Stimme, die uns oft von unseren Zielen abhält und uns dazu verleitet, Aufgaben aufzuschieben. Doch es gibt gute Nachrichten: Diesen inneren Widerstand könnt ihr erfolgreich überwinden. In diesem Artikel lernt ihr fünf bewährte Tipps und Strategien kennen, die euch dabei helfen, euren inneren Schweinehund zu besiegen und die Motivation aufrechtzuerhalten – auch langfristig. Erfahrt, wie ihr euch klare Ziele setzt, einen effektiven Aktionsplan entwickelt und euch selbst belohnt. Denn durch eine gestärkte Selbstdisziplin und positive Selbstgespräche könnt ihr euren inneren Schweinehund überwinden und persönliche Erfolge steigern.

16.02.2024

| Lesezeit: 4 Min.

EXKURS : Woher stammt der Begriff „innerer Schweinehund“ überhaupt?
Der Begriff „innerer Schweinehund“ ist eine Redewendung, die sich auf die innere, oft träge oder faule Seite einer Person bezieht und sie daran hindert, Dinge zu erledigen und Ziele zu erreichen. Der Ausdruck ist eine Metapher und symbolisiert sozusagen innere Widerstände und Bequemlichkeiten. Wir verwenden diesen Begriff so oft, doch woher kommt er? Tatsächlich geht er auf den Sauhund zurück, der früher zur Wildschwein-Jagd eingesetzt wurde. Seine Aufgaben umfassten Hetzen, Ermüden und Festhalten der Wildschweine, was gut zu seinem aggressiven Wesen passte. Dadurch etablierte sich der Begriff Sau- bzw. Schweinehund auch für aggressive Personen. Übrigens existiert das Wort nicht nur im Deutschen, sondern auch im Schwedischen und Russischen.

Hier sind 5 Tipps, um den inneren Schweinehund zu überwinden:

1. Klare Ziele setzen
Setzt euch klare Ziele: Definiert zunächst, welche Ziele ihr erreichen wollt. Dabei sollte es sich um realistische Ziele handeln. Sind eure Ziele zu hoch gesteckt oder zu allgemein formuliert, verliert ihr relativ schnell die Motivation und euer innerer Schweinehund gewinnt das Rennen.

2. Einen konkreten Plan erstellen
Entwickelt einen detaillierten Aktionsplan, der euch hilft, eure Ziele zu erreichen. Ein strukturierter Plan kann euch nicht nur dabei helfen, eure Aufgaben besser zu organisieren und eine Übersicht zu erhalten, sondern auch den inneren Widerstand geringer zu halten.

3. Nutzt Belohnungen
Belohnungen können als Anreiz dienen, euch zu motivieren und Aufgaben zu erledigen. Belohnt euch daher einfach selbst, wenn ihr eure Ziele erreicht habt. Allerdings solltet ihr euch nicht erst beim Erreichen des großen Zieles belohnen, sondern schon bei kleinen Zwischenzielen.

4. Selbstdisziplin entwickeln
Arbeitet an eurer Selbstdisziplin, indem ihr euch dazu zwingt, auch unangenehme Aufgaben zu erledigen. Ihr könnt beispielsweise mit einer ungeliebten Aufgabe starten und anschließend eine angehen, die euch leichter fällt. So könnt ihr die unangenehme Tätigkeit aus eurem Kopf und von eurer To-do-Liste verbannen und mit gutem Gewissen weitermachen. Je mehr ihr eure Disziplin trainiert, desto einfacher wird es, euren inneren Schweinehund zu überwinden.

5. Positive Selbstgespräche
Ändert eure Denkmuster und redet euch selbst Mut zu. Positive Selbstgespräche können euch helfen, euch selbst zu motivieren und negative Gedanken zu überwinden. Fokussiert euch auf eure Stärken und darauf, was euch bereits gut gelingt. Denn das, worauf ihr eure Aufmerksamkeit richtet, wird ganz automatisch wachsen. Probiert es aus!

To-do-Liste mit Stift und Haftnotizen
©pexels

Hört sich alles gar nicht so schwierig an? Bedenkt dabei immer, dass zunächst vor allem der Anfang gemeistert werden muss und Veränderungen Zeit benötigen. Aber mit etwas Übung und Durchhaltevermögen überwindet ihr euren inneren Schweinehund.


Nun seid ihr motiviert eurem inneren Schweinehund den Kampf anzusagen? Wenn ihr noch eine Methode zur Umsetzung benötigt – also einen Weg zu mehr Motivation und Selbstdisziplin – dann könnte die WOOP-Methode genau die Richtige für euch sein.


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