Alkoholfreies Bier hat sich in den letzten Jahren von einem Nischenprodukt zu einem festen Bestandteil der Getränkelandschaft entwickelt. Diese Entwicklung wurde durch eine Reihe von Faktoren begünstigt, darunter die steigende Nachfrage nach gesundheitsbewussten Alternativen und die kontinuierliche Innovation in der Brauindustrie.
mehr
Schlagwort: Bier
15.03.2022
Grundsätzlich interessiert an Trendgeschichten? Dann schnell mal rübergeschaut auf den Bericht, welches Wort 2022 als Trend auserkoren wurde.
mehr
Ihr wollt mehr über Bobo und Pitsch wissen und welche Geschichte hinter Batzen Bräu steht? Dann müsst ihr unbedingt das Interview mit ihnen lesen, das bei einem früheren Besuch in Bozen entstanden ist.
mehr
04.02.2021
Wildwuchs Brauwerk – „Der Süße“: Mit 5,5 Prozent der leichteste Senatsbock in der Runde. Geschmacklich aber muss sich der Bock von Brauer Fiete nicht verstecken. Durch den geringen Alkoholgehalt bei 18 % Stammwürze kommt das Bier mit einer Menge Restzucker daher, die diesen Senatsbock zu einem echten Dessertbier machen.
BLOCKBRÄU, Brauhaus Joh. Albrecht, Gröninger Privatbrauerei – „Der Klassische“: Diese drei Brauereien brauen ihren Senatsbock noch zusammen. Der wohl klassischste Vertreter in der Runde hat 7,7 % Alkohol, der aber gefährlich gut versteckt ist. Dieser Senatsbock hat von den Brauern besonders viel Zeit bekommen und wurde vier Monate gereift.
Ratsherrn Brauerei – „Der Fassgelagerte“: Brauerin Jule stellt die Barrel Aged Version, den Senatsbock von der Ratsherrn Brauerei, vor. Dieser ist sozusagen aus den „Resten“ der letzten Jahre gebraut. So wird jedes Jahr der neue Senatsbock mit dem Senatsbock aus dem Jahr davor verschnitten, also miteinander vermischt. Dieser lag derweilen in einem Barriquefass und bringt wunderbare Sherry-Noten mit. In diesem Jahr trinken wir also den 7. Jahrgang des Ratsherrn Senatsbocks.
Kehrwieder Kreativbrauerei – „Salted Caramel“: Die Idee so einfach wie genial: Salted Caramel. Ein Megatrend, den Brauer Olli Wesseloh mit dem diesjährigen Senatsbock in die Flasche gebracht hat. Hier trifft auf die Zutaten des Grundrezeptes belgischer Kandiszuckersirup und Meersalz und macht diesen Doppelbock wohl zum Komplexesten in der Runde.
ÜberQuell – „Der Feuerbock“: Wer dachte, dass Salted Caramel verrückt ist, der wird staunen. Die Brauer von ÜberQuell haben ihren Senatsbock mit Kakaonibs und Habanero Chili verfeinert. Der „Feuerbock“ hat 8 % Alkohol und wunderbare Schokoladen- und Chilinoten. Und keine Sorge, die Schärfe ist super eingebunden und macht das Bier nicht so scharf, dass man danach ein Glas Milch trinken müsste.
Landgang Brauerei – „Der Hopfige“: Last but not least, stellt die Landgang Brauerei ihren Senatsbock vor, der die Bandbreite komplett macht. Hier haben die Brauer ein eher malzbetontes Bockbier in eine wahre Hopfenbombe verwandelt. Bekannt als Black IPA sind diese dunklen hopfenbetonten Biere in der Craftbier-Szene bereits ein Begriff. Mit dem hopfigen Senatsbock trifft dieser Bierstil nun hoffentlich auch auf die breite Masse.
Eine ausführliche Beschreibung aller Senatsböcke inklusive der Bewertung der „Sexiness im Glas“ und des Flaschendesigns gibt es bei den Jungs von Männerabend in ihrem Craftbier-Podcast. Und am besten bestellt ihr euch die sechs Bockbiere nach Hause und probiert euch mal durch.
© Kevin Müller
Ein Senatsbockanstich online: Geht das? Ein Fazit
Ja, es geht, aber es ist einfach nicht das Gleiche. Ich denke, dass das allen klar ist und niemand den Anspruch hatte, dass eine Online-Veranstaltung über Facebook ein Event wie den Senatsbockanstich ersetzen kann. Ich bin den Brauereien sehr dankbar, dass sie sich der neuen Bedingungen angenommen, uns trotzdem sechs fantastische Biere gebraut und uns diese sogar noch live etwas nähergebracht haben. Eine tolle Abwechslung in dem doch eher eintönigen Corona-Alltag. Und einen großen Vorteil hat so ein digitales Event: Der diesjährige Senatsbockanstich hatte keine geografischen Grenzen, bis auf die des Versandgebiets. So konnten nicht nur Hamburger und diejenigen, die die Anreise auf sich nehmen würden, teilnehmen und die Hamburger Biergeschichte konnte etwas weiter hinausgetragen werden. Dennoch freue ich mich einfach darauf, 2022 wieder persönlich mit jedem Brauer und seinem Senatsbock anzustoßen.
Habt ihr euch bei einer Bierverkostung schon mal gefragt: „Warum schmecken wir, was wir schmecken?“ Dann hat unsere Brot- und Biersommelière Sandra die Antwort für euch.
mehr
Bücher rund um das Thema Bier gibt es viele, meist von Autoren aus dem englischsprachigen Ausland verfasst, aber erfreulicherweise wurde das Thema in den vergangenen fünf Jahren auch von deutschen Bierexperten intensiver bearbeitet. Wir schauen uns als Food-PR-Agentur mit fundiertem Expertenwissen durch zwei Biersommelièren im Team gern Neuerscheinung an, bilden uns so weiter und bewerten sie für euch. Daher legen wir allen, die sich dem Thema Bier verstärkt widmen wollen, unsere Einschätzung des Standardwerks für Biersommeliers „Die neue Bierkultur 4.0.“ vom Autorenteam Fohr, Kiesbye und Stempfl ans Herz.
mehr