Das Prinzip: Es gibt keine zwingende Kalorien- oder Nahrungsbeschränkung. Man isst nur zwei Mahlzeiten am Tag und legt eine Essenspause von etwa 16 Stunden ein. Wer sein Abendessen und damit seine letzte Mahlzeit beispielsweise um 18 Uhr zu sich genommen hat, dürfte dann frühestens am folgenden Tag um 10 Uhr wieder etwas essen. Und seine nächste Mahlzeit dann wieder um 18 Uhr. Das Tolle: Du darfst dir deine Essenspausen ganz nach deinen Vorlieben legen.Auch das 5:2 Prinzip zählt zu den Intervallfasten-Methoden. Hier darf man an zwei Tagen maximal 500 Kalorien und an fünf Tagen in der Woche normal essen.Wichtig: Egal, ob du täglich Essenspausen einlegst oder an zwei Tagen die Kalorienzufuhr drastisch reduzierst. Du solltest die eingesparten Kalorien aber nicht direkt im Anschluss wieder zu dir nehmen.
Das passiert im Körper: Während der langen Nahrungspause leeren sich die Zuckerspeicher im Körper. Der Organismus muss selbst Zucker herstellen. Dafür baut die Leber körpereigene Fettdepots in Ketone um und die Kilos schwinden langsam, aber stetig.
Für wen geeignet: Für alle, die lange Essenspausen einlegen können. Mit Familie ist das sicherlich nicht immer möglich, da gemeinsame Mahlzeiten hier eine sehr wichtige Rolle spielen.
Mediterrane Diät
Das Prinzip: Sie gehört zu den Oldies unter den Diäten und erlebt aktuell wieder ein Revival. Bereits in den 1960er-Jahren beschäftigten sich viele Wissenschaftler mit dem Gesundheitsgeheimnis der damaligen Südeuropäer und führten dieses unter anderem auf die Zusammensetzung der Ernährung zurück. Und wie sah diese damals aus? Es gab vor allem Gemüse, Obst, gesunde Fette (Nüsse, Olivenöl, Fisch). Klingt ziemlich normal. Du darfst eigentlich alles in Maßen essen, aber Fleisch, Wurst, Zucker und Weißmehl selten bis gar nicht genießen.
Das passiert im Körper: Durch die besondere Zusammensetzung deines Essens schützt du dein Herz-Kreislauf-System. Außerdem wirkt sich die Kost positiv auf den Blutzuckerspiegel, die Blutfette und die Verdauung aus, hält lange satt und beugt Heißhungeranfällen vor. So kannst du langsam, aber kontinuierlich Gewicht verlieren.
Für wen geeignet: Für alle, die langfristig ihre Ernährung umstellen und abnehmen möchten, ohne dabei den Genuss zu kurz kommen zu lassen.
Mindful Eating
Das Prinzip: Bereits vor knapp 20 Jahren veröffentlichten die amerikanischen Autorinnen und Ernährungsberaterinnen Evelyn Tribole und Elyse Resch ein Buch mit dem Titel „Intuitive Eating“. Ihr Ansatz basiert darauf, dass der Körper signalisiert, welche Nahrung er gerade braucht und wir Menschen eigentlich keine Diäten und Ernährungsratgeber benötigen, wenn wir auf unsere innere Stimme vertrauen. Im Rahmen des Essens findet eine intensive Auseinandersetzung mit Lebensmitteln – vor allem auch mit dem Gefühl für Hunger beziehungsweise Sättigung - statt. Wer kennt das nicht, oft essen wir gar nicht, weil wir Hunger haben, sondern weil die Umstände danach sind. Weil die Kollegin zum Geburtstagskuchen einlädt, weil gerade Mittagspause ist oder weil wir frustriert sind. Wer hingegen achtsam im Umgang mit dem Gefühl für Sättigung ist und einen besseren Blick auf die Bedürfnisse seines Körpers hat, nimmt automatisch nicht mehr zu sich als er benötigt.
Das passiert im Körper: Sobald wir nur noch essen, wenn wir wirklich Hunger haben und dann nach Möglichkeit genau das, worauf unser Körper in dem Moment Appetit hat, passt sich der Bedarf automatisch an den Verbrauch an, sodass man langfristig abnehmen kann.
Für wen geeignet: Wer bereit ist, mit dem eigenen Körper Freundschaft zu schließen und ihn nicht als Selbstoptimierungsprojekt versteht, könnte von dieser Methode profitieren. Wer hingegen ungeduldig ist und schnell abnehmen möchte, dem ist mit dieser Methode eher nicht geholfen.
Low Carb
Das Prinzip: Lebensmittel wie Nudeln, Brot, Kartoffeln aber natürlich auch Gebäck und Süßigkeiten, die reich an Kohlenhydraten sind, werden hierbei durch Eiweiß und Fett ersetzt. Auf dem Speiseplan stehen also in erster Linie Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte & Co.
Das passiert im Körper: Wenn dein Körper nicht genügend Kohlenhydrate zur Verfügung gestellt bekommt, dann fehlt ihm der, für die Stoffwechselvorgänge essenzielle, Zucker. Er hungert und gewinnt die nötige Energie aus dem Abbau von körpereigenen Fettpolstern. Auch hier bilden sich Ketone, die die Glucose als Energielieferant ersetzen.
Für wen geeignet: Nicht als langfristige Kostform geeignet, da der Körper durch den Verzicht auf Kohlenhydrate nicht ausreichend mit wichtigen Nähr- und Ballaststoffen versorgt wird.Egal, mit welcher dieser Methoden du versuchen möchtest, wieder in Form zu kommen, ganz wichtig ist dabei, in Bewegung zu kommen. Ideal sind dreimal die Woche 30 Minuten, angepasst an deine sportliche Konstitution. Ganz wichtig, sei nicht zu streng mit dir. Rückschläge gehören dazu. Wichtig ist, dass du dennoch gelassen bleibst und nicht den Kopf in den Sand steckst.
Noch mehr zum Thema Diät erfahrt ihr auch in unserem Beitrag k.pur testet: „A plant based diet“. Hier verrät unsere Kollegin Sarah Fischer, wie es ihr damit ergangen ist.
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Schlagwort: Insider-Wissen
Du bist auf der Suche nach noch mehr Impulsen? Dann lies hier noch mehr über unser Jahresmotto Impulsgeber, zum Beispiel „Not macht erfinderisch“.
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20.04.2021
Wer sich generell für Superfood interessiert, der erfährt in unserem Beitrag über das Superfood Hanf spannendes über die ursprünglich aus Asien stammende Heil- und Nutzpflanze oder schaut mal in unserem Beitrag zu den Superfood-Trends 2020 vorbei.
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06.04.2021
Andrea… mein Noise-Cancelling-Kopfhörer. Egal, ob es das starke in die Tasten Schlagen meiner lieben Kolleginnen im Büro oder der etwas zu laute Fernseher meiner Nachbarin im Homeoffice ist, wenn ich Texte schreiben will, brauche ich absolute Stille und dann kommt mein Noise-Cancelling-Kopfhörer zum Einsatz. Das Gute bei meinem Kopfhörer ist, dass es eine Einstellung gibt, mit der ich Geräusche aus meiner Umgebung nur teilweise herausfiltere, so kann ich mir sicher sein, den interessantesten Büroklatsch auf keinen Fall zu verpassen …
© Kommunikation.pur
Candy… meinen Kaffeevollautomat. Mein Arbeitstag beginnt mit dem Drücken eines Knopfes – „On“ – das leise Brummen der Kaffeemaschine läutet den neuen Tag ein. Laptop und Maschine fahren parallel hoch. Bevor ich mein E-Mail-Fach öffne, schiebe ich meine Lieblingstasse unter den Auslauf, stecke den Milchbehälter ein und drücke auf „Cappuccino“. Er ist genauso eingestellt, wie ich ihn liebe: stark und mit viel fluffigem Schaum. Während die Mails laden und die VPN-Verbindung sich aufbaut, mahlt die Maschine die Bohnen, drückt heißes Wasser durch das schwarze Gold und schäumt meinen Sojadrink auf. Mit frischem Kaffeeduft in der Nase fange ich an, meine Mails zu lesen und die Aufgaben für den Tag zu sortieren. Die Cappuccino-Taste werde ich heute noch 3-bis 4-mal drücken.
Christina… Post-its. Sie dienen mir als Erinnerung für Aufgaben, Besorgungen, Arbeitsschritte, Links und Tastenkombinationen. Besonders gerne klebe ich sie an meinen Bildschirmrand, so verliere ich nie den Überblick.
Claudia… meine Schreibtischlampe aka Ringlicht. An einem ordentlich beleuchteten Arbeitsplatz und Schreibtisch arbeitet es sich einfach besser und es schont außerdem die Augen. Ganz nebenbei hebt die Tageslichtanmutung die Laune und macht sich auch für Videotelefonate gut. Nach Bedarf ist mein Must-have für den Büroalltag durchaus anpassungsfähig – ganz nach Geschmack, Outfit und Tageszeit von kaltweiß über universalweiß zu warmweiß.
© Claudia
Kerstin… meine To-do-Liste. Mit nur einem Klick Übersicht pur. Abgespeichert auf dem Desktop und unterteilt in Kunden sowie Projekten inklusive Legende mit unterschiedlichen Farbmarkierungen – ja ich gebe zu, mein zweiter Name ist Monk. Bei mir braucht alles Struktur und System. Und seien wir mal ehrlich, am Ende des Tages gibt es doch kein befreienderes Gefühl als das Abhaken eines To-dos …
Michaela… meinen extra großen Kaffee-/Teebecher. Ich habe ihn schon sehr lange und hüte ihn brav, auf dass er mir noch viele gute Dienste leisten wird. Direkt morgens fließt duftender, heißer Kaffee in ihn rein, und da er so groß ist, passt auch der ordentliche Schuss Milch, der einfach in meinen Kaffee gehört, problemlos. So kann ich gut gelaunt und frisch in den Arbeitstag starten. Alternativ eignet sich mein Becher auch hervorragend für diverse Tees und bringt mit seinem bunten Muster Farbe in mein Leben.
© Michaela
Paula… meine Teekanne. Sie hält nicht nur schön warm (im Sommer kann Tee ja auch kalt getrunken werden), sondern erinnert einen immer daran (viel) zu trinken. So erreiche ich immer mein Tagesziel.
Sandra… mein Mobiltelefon, meine Schaltzentrale der Kommunikation, in der alle Handynummern unserer Kontakte hinterlegt sind, sodass ich schnell zu wichtigen Insights komme, wenn es für die Kundenarbeit wichtig ist und ich Redakteure nicht über die Verlagszentrale erreiche.
Sarah… meine Wärmflasche. Häufig habe ich von irritierten Kolleginnen schon die Frage gehört, warum ich selbst an nicht allzu kalten Tagen eine schöne, stoffummantelte Wärmflasche an mich kuschele. Ich frage dann zurück: Warum nicht? Das Leben ist schöner mit Wärmflasche. Und wenn man sich das Leben schöner machen kann, warum sollte man es nicht tun? Ich kann es jedenfalls nur jedem wärmstens empfehlen.
Schirin… Notizbuch, Bleistift und Radiergummi. Auch wenn wir heutzutage den größten Teil unserer Arbeit digital erledigen können, zahllose Möglichkeiten und Apps haben, mit deren Hilfe sich der Arbeitsalltag organisieren lässt, komme ich nicht ohne meine Kladde, einen Stift und Radiergummi aus. Mein Notizbuch ist der geduldige Gedanken- und Ideenspeicher in meinem Leben. Hier schreibe ich To-do-Listen hinein, Termine, neue Abläufe, aber auch Ideen für Themen, Texte und Aktionen. Das Tolle: Einmal mit der Hand aufgeschrieben, brennen sich die Inhalte auf meine interne Festplatte und können sich hier weiterentwickeln. Das Schreiben mit Bleistift gibt mir im Nachgang die Möglichkeit, Dinge zu korrigieren und zu überarbeiten.
Ihr wollt mehr zum Thema Büroalltag erfahren, in unserem Beitrag über Homeoffice geben wir euch kompetente Antworten zu den wichtigen Fragen rund um das Arbeiten zu Hause.
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Wenn ihr noch auf der Suche nach einem passenden Kochbuch oder Brotbackbuch seid, empfehlen wir euch, einmal hier vorbeizuschauen.
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Weizen-Allerlei (geht natürlich auch mit Roggen, Dinkel oder anderen Getreidesorten)Ihr besorgt euch bei verschiedenen Bäckern jeweils ein, zwei Weizenbrote (insgesamt nicht mehr als fünf), die euch die Fachverkäufer als ihr besonders beliebtes Weizenbrot empfehlen. Viele Handwerksbäcker haben die Zutaten und die Herstellungsweise als kleine Info vorbereitet und können euch diese mitgeben. Oder ihr macht ein Foto vom Preisschild, auf dem meist die Rohstoffe genau aufgelistet sind. Wer beides nicht findet, dem hilft das Fachpersonal gerne weiter und stellt einen Ordner mit allen Inhaltsstoffen zur Verfügung.
Von mild bis herzhaftIhr kauft im Fachgeschäft fünf Brote ein von einem sehr milden Weizenbrot bis hin zu einem kräftigen Vollkorn- oder Holzofenbrot.
Getreide-KarussellIhr bittet den Fachverkäufer, euch fünf Brote insgesamt mit jeweils einer dominierenden Getreidesorte zusammenzustellen und zu sagen, welche der Brote sehr markant im Geschmack sind, also beispielsweise sehr intensiv nach Brotgewürz duften oder eine besondere Zutat wie Leinsamen enthalten. Das ist später für die Reihenfolge in der Verkostung wichtig.
Je nachdem, wann die Brotverkostung stattfinden soll, solltet ihr die Vollkornbrote und auch die dunklen Holzofen- oder kräftigen Sauerteigbrote gern einen Tag zuvor, die milden, hellen Brotsorten am Tag der Verkostung kaufen. Vollkornbrote reifen noch ein wenig nach und ein Holzofenbrot gewinnt an Profil, wenn die röstigen Krustenaromen Zeit bekommen, auch in die Krume vorzudringen.
Schritt 2: Brotverkostung zu Hause vorbereiten
Das Wichtigste ist die Auswahl des Messers. Es sollte scharf sein und idealerweise über einen Wellenschliff verfügen. Ein großes Holzbrett und mehrere kleine Brotkörbchen oder Teller vorbereiten sowie Gläser und stilles Mineralwasser zum Neutralisieren bereitstellen. Die Reihenfolge der Brote sollte immer von hell und mild im Geschmack bis hin zu dunklen, geschmacklich intensiven, von Broten mit Hefe gebacken hin zu Sauerteigbroten gehen. Die Brote bitte nicht zuvor aufschneiden, sondern erst damit Brot für Brot starten, wenn die Verkostung gemacht wird.
Schritt 3: Genusserlebnis pur
Brot erlebt und erkundet man mit allen Sinnen. Wie fühlt und hört sich die Kruste an? Rau, mit Körnern belegt, glatt, bemehlt, rösch oder weich? Dann das Brot in der Mitte aufschneiden. Wichtig ist es, mit leichtem Druck zügig zu schneiden und nicht die Kruste einfach nach unten zu drücken. Ein Druck auf die Krume der Brothälften verrät, ob sie elastisch ist, ob sie sich samtig anfühlt, trocken oder feucht ist. Nach dieser ersten Beurteilung des handwerklichen Gesamtkunstwerks wird eine Brothälfte in Scheiben geschnitten und jeder Teilnehmer kann seine eigene Scheibe beurteilen und genießen. Wie riecht das Brot? Duftet die Kruste intensiver als die Krume? Um ein Brot in seiner gesamten Geschmacksvielfalt zu beurteilen, ist es wichtig, in einem Bissen Krume und Kruste gemeinsam zu genießen. Der erste Bissen sollte achtsam und gut gekaut werden. Wie verändert sich der Geschmack im Verlauf des Kauvorgangs? Erkennt man die Aromen, die einen zuvor in der Nase gekitzelt haben, auch im Geschmack wieder? Und zum Schluss sollte natürlich jeder noch ein persönliches Gesamturteil abgeben und sich überlegen, zu welcher Speise, zu welchem Aufstrich oder Belag das Brot seiner Meinung nach am besten passt.
Gut ist es, wenn es schmeckt.
Sicherlich werden bei den verschiedenen Broten die Meinungen am Tisch weit auseinandergehen und das ist gut so. In Deutschland gibt es über 3.200 verschiedene Brotvarianten und jeder kann so seine persönliche Lieblingssorte finden.
Wer sich tiefer in die Sensorik einarbeiten und Hintergrundwissen bekommen möchte, warum schmecken wir, was wir schmecken, dem sei unser Blogbeitrag zum Schmecken empfohlen.
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