Impulsgeber: In der Ruhe liegen die Kraft und Kreativität

29. April 2021

Als leidenschaftliche Kommunikationsexperten für food, beverages und lifestyle leben wir in unserer tagtäglichen Kommunikation vom aktiven Austausch, von Impulsen, Denkanstößen und Ideen. Unser Jahresmotto für 2021 lautet daher „Impulsgeber“. In unserer monatlichen Branchentreff-Kolumne beleuchten wir verschiedene Aspekte rund um dieses Thema für euch. Heute: In der Ruhe liegen die Kraft und Kreativität.

Kennst du diese Tage, an denen du mental so ausgelaugt bist, dass du keinen geraden Satz mehr herausbringst und so weit von einer zündenden Idee entfernt bist, wie ein Pinguin vom Nordpol? Keine Sorge, denn damit bist du nicht allein. Je häufiger unser Alltag einem Hamsterrad gleicht, desto mehr dreht sich unser Gedankenkarussell, lässt uns schwindelig werden und lähmt damit jegliche Kreativität.

Kreativ im Alltag

Nicht nur im Beruf, auch im Alltag brauchen wir sie: Kreativität. Besonders wenn es darum geht, möglichst schnell eine Lösung zu finden, streikt der Kopf mitunter gern einmal. Aber warum ist das eigentlich so? Wenn es schnell gehen muss, wir unter Stress stehen, setzt das unseren Körper in Alarmbereitschaft. Er schüttet einen bunten Cocktail an Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol aus, der unsere Vorfahren kurzfristig zu Höchstleistungen antreiben konnte. Eine tolle Sache damals und auch heute noch – zumindest hin und wieder. Aber durch die permanente Überreizung, der wir heutzutage gegenüberstehen, führt dieser Mix zu einem chronisch erlebten Anspannungs- und Aktivierungszustand, der uns zunehmend erschöpft. Klingt nach einem Teufelsrad? Nein, denn es gibt Techniken, mit denen man sich aus dieser Stressfalle und dem Kreativitätstief befreien und den Stress in seine Schranken weisen kann. Denn bei der Kreativität geht es vor allem darum, auch gedankliche Gewohnheiten und Pfade loszulassen und zu verlassen. Wenn du denkst: „Das kann ich nicht“, „Das haben wir doch immer schon so gemacht“, dann kannst du nicht weiter kommen.

Zur Ruhe kommen mit der Kraft der Gedanken

Meditation als Impulsgeber
© canva

Wenn du jetzt denkst: „Ach, nee, so ein esoterischer Kram ist nichts für mich“, dann verpasst du was, denn mithilfe von Meditation lässt sich nachweislich die Problemlösungsfähigkeit verbessern, die Kreativität steigern und sogar das Immunsystem stärken. Das haben verschiedene Wissenschaftler in diversen Studien feststellen können. Das Tolle: Du brauchst keine besonderen Fertigkeiten, Räucherstäbchen oder Spezialgeräte dazu. Im Gegenteil, du kannst und sollst die gedankliche Auszeit in einer Position genießen, in der du dich wohlfühlst. Das kann am Schreibtisch im Homeoffice sein, aber auch auf einer Parkbank oder liegend im Garten. Für den Einstieg kann dir diese kleine Übung helfen:

  1. Finde eine bequeme Position.
  2. Schließe deine Augen.
  3. Lege deine Hände auf den Bauch und atme ruhig über die Nase ein und über den Mund wieder aus. Entspanne dein Gesicht bewusst und lass die Anspannung von dir abfallen.
  4. Dabei solltest du dich auf deinen eigenen Atem konzentrieren. Lass den Atem durch deinen Körper fließen: durch den Oberkörper, die Arme und Beine bis in die Fuß- und Fingerspitzen. Die positive Energie breitet sich bis in deinen Nacken und Kopf aus. Dabei kann es helfen, die Atemzüge zu zählen: 10 – einatmen, 9 – ausatmen, 8 – einatmen usw. Wenn du bei eins angelangt bist, beginnst du einfach wieder von vorne. Du wirst merken, dass du von einer ruhigen, angenehmen Wärme erfüllt wirst. Genieße dieses Gefühl mehrere Atemzüge lang.

Du hast Lust auf mehr? Dann kannst du dich beim Meditieren auch von einer Meditations-App unterstützen lassen. Da gibt es eine große Auswahl. Die Apps bieten Atemprogramme, geführte Traumreisen und vieles mehr an.

Zur Ruhe kommen mit der Kraft des Körpers

Yoga als Impulsgeber
© canva

Es gibt kaum einen Sport, mit dem sich Gesundheit, Wohlbefinden, Fitness und Kreativität so gut steigern lassen wie mit Yoga. Denn die Yoga-Übungen wirken nicht nur auf den Körper und stärken die Muskulatur, sondern beeinflussen auch unsere Gefühle und das Denken. So können die sogenannten Rückbeugen beispielsweise dabei helfen, optimistischer zu werden oder Umkehrhaltungen den Mut fördern. Denn im Zuge der Übungen dehnen wir nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Vorstellungskraft. Ähnlich wie beim Meditieren konzentrierst du dich eine Weile auf etwas anderes, in diesem Fall die Übung, und änderst damit automatisch den Fokus. Das Ergebnis: Du gönnst dem Denken eine Pause und bereitest Platz und Raum für neue Ideen und Gedanken. So kann Yoga dir helfen, zur Ruhe zu kommen, neue Energie zu schöpfen und kreative Blockaden zu lösen.

Eine gute Yoga-Übung für mehr Kreativität ist der sogenannte Baum. Dabei wird das Gleichgewicht geschult, der Körper gekräftigt und durch die Konzentration aufs Balancehalten Platz für neue Ideen geschaffen. So geht’s:

  1. Beginne im aufrechten Stand und drücke die rechte Ferse fest in den Boden.
  2. Dann löse das linke Bein vom Boden und bringe deine linke Fußsohle so hoch wie möglich an die innere Seite deines rechten Beines. Anfangs reicht auch dein Unterschenkel.
  3. Um die Balance zu halten, solltest du dabei einen ruhigen Punkt im Raum fixieren.
  4. Wenn du einen guten Halt gefunden hast, bring die Arme über den Kopf und lege die Handflächen aufeinander.
  5. Dann wechsele zum nächsten Bein.

Lust auf mehr? Dann lässt du dir am besten eine Yoga-Stunde von einem Yoga-Lehrer zusammenstellen oder nimmst an einem Yoga-Kurs teil. Viele weitere Infos dazu findest du auf yoga.de

Du bist auf der Suche nach noch mehr Impulsen? Dann lies hier noch mehr über unser Jahresmotto Impulsgeber, zum Beispiel „Not macht erfinderisch“.

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