Schlagwort: Ernährung

Wie in jedem Jahr, widmet sich Trendforscherin Hanni Rützler auch im Food Report 2023 wieder den aktuellen Foodtrends. Sie schafft einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und bietet damit den unterschiedlichen Akteuren der Foodbranche eine Orientierungshilfe. Was versteht man unter Foodtrends? F... mehr
Anbraten = Zum Anbraten sollten hitzebeständige Speiseöle mit hohem Rauchpunkt verwendet werden. Vor allem raffiniertes Speiseöl eignet sich, da während der Raffination bestimmte Inhaltsstoffe entfernt werden, um die Hitzebeständigkeit des Öls zu erhöhen. Zum Braten eignet sich zum Beispiel Rapsöl. Zum scharfen Anbraten sollten jedoch eher High-oleic-Öle verwendet werden. Sie halten Temperaturen von über 210 ° C aus. Entsorgung = Haushaltsübliche Mengen können in gut verschlossenen PET-Flaschen mit dem Restmüll entsorgt werden. Größere Mengen sollten an kommunalen Wertstoffhöfen abgegeben werden. Essenzielle Fettsäuren = Essenzielle Fettsäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da der menschliche Organismus sie nicht selbst herstellen kann. Die Omega-6-Fettsäure Linolsäure sowie die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure zählen zu den essenziellen Fettsäuren. Extra nativ = Dieser Zusatz steht für die höchste Güteklasse, die ein Olivenöl erreichen kann. Sie entsteht durch ein spezielles Presstechnikverfahren und die Behandlung der Oliven. Ein Synonym für diesen Begriff ist das italienische „extra vergine“. Gesättigte Fettsäuren = Gesättigte Fettsäuren sind überwiegend in tierischen Lebensmitteln zu finden. Sie dienen dem Körper zur Energielieferung und begünstigen die Entstehung von Fettstoffwechselstörungen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, nicht mehr als 7-10 % der Gesamtenergie pro Tag in Form von gesättigten Fettsäuren aufzunehmen. Haltbarkeit = Bei optimaler Lagerung sind raffinierte Öle geöffnet 6-8 Monate und verschlossen bis zu 2 Jahre haltbar. Kalt gepresste Öle halten nach der Öffnung lediglich zwei bis vier Monate, ungeöffnet bis zu einem Jahr. Kalt gepresst/Kaltpressung = Herstellungsverfahren zur Gewinnung kalt gepresster Pflanzenöle. Durch die schonende Pressung, ohne externe Wärmezufuhr und den Einsatz von Chemikalien, entsteht am Ende ein naturbelassenes Öl, bei dem die wertvollen Inhaltsstoffe so weit wie möglich erhalten bleiben. Keto-Diät = Ernährungsform, bei der dem Körper nur sehr wenige Kohlenhydrate zugeführt werden. Ein hoher Anteil der Kalorienzufuhr wird in diesem Fall über den Nährstoff Fett aufgenommen. Konservierungsmittel = Öl schützt Lebensmittel vor Mikroorganismen, indem es eingelegte Speisen luftdicht umschließt. Das Einlegen hält den Verderb der Lebensmittel nicht auf, daher sollten die Speisen im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von zwei Wochen verzehrt werden. Lagerung = Um Öle lange frisch zu halten, sollten sie in lichtundurchlässigen, gut verschlossenen Behältnissen an dunklen, kühlen Orten vor UV-Strahlen, Wärme und Sauerstoff geschützt gelagert werden. Nativ = Dieser Zusatz ist ein Qualitätsmerkmal bei Speiseölen. Die Öle müssen kalt gepresst und naturbelassen sein. Die italienische Bezeichnung für „nativ“ ist „vergine“. Ölziehen = Heilmethode, bei der Zähne und Mundraum durch hochwertige Pflanzenöle gereinigt werden. Omega-3-Fettsäure = Omega-3-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie haben zahlreiche positive Effekte auf den Körper. Vor allem spielen sie als Bestandteil aller Zellmembranen für die Elastizität von Zellen und Gefäßen eine große Rolle.Die tägliche Zufuhrempfehlung liegt für Erwachsene bei 0,5 % der aufgenommenen Gesamtenergie. Die täglich empfohlene Referenzmenge kann mit beispielsweise circa 10-17,5 g Rapsöl (1-1,5 Esslöffel) erreicht werden. Omega-6-Fettsäure = Omega-6-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Haut und entscheidend an der Regulierung des Wasserhaushalts der Hautzellen beteiligt. Einen hohen Anteil an der essenziellen Omega-6-Fettsäure Linolsäure weisen Pflanzenöle, die regelmäßig in der Küche verwendet werden, auf – beispielsweise Sonnenblumenöl (circa 65 %). Die DGE empfiehlt 2,5 % der gesamten Energiezufuhr über Linolsäure zuzuführen. Ungesättigte Fettsäuren = Ungesättigte Fettsäuren stecken vor allem in pflanzlichen Ölen wie Walnuss-, Distel- oder Rapsöl, sowie in Nüssen und fettreichem Fisch. Sie können weiter in einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterteilt werden. Sie liefern dem Körper Energie und unterstützen das Immunsystem. Einige ungesättigte Fettsäuren sind für den Menschen essenziell. Raffiniert/Raffination = Herstellungsverfahren, bei dem das Öl unter Einfluss von Hitze und Chemikalien gewonnen wird. Das Öl verliert dabei Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und Geschmack. Diese Öle sind hitzebeständiger, länger haltbar und geschmacksneutral. Rauchpunkt = Der Rauchpunkt bezeichnet die Temperatur, bei der ein Speiseöl zu rauchen beginnt. Je mehr ungesättigte Fettsäuren enthalten sind, desto früher ist der Rauchpunkt erreicht. Rohstoffe = Als Rohstoffe für pflanzliches Öl eignen sich Samen, Früchte und Nüsse. Der beliebteste Rohstoff für Speiseöl in Deutschland ist Raps. Schmelzpunkt = Der Schmelzpunkt ist diejenige Temperatur, bei der ein Fett von der festen in die flüssige Phase übergeht. Sortenrein = Dieser Zusatz garantiert, dass das Öl zu 100 % aus der genannten Pflanze stammt. Transfettsäuren = Transfettsäuren entstehen durch industrielle Härtung von flüssigem Pflanzenöl zu schmierfähigem Fett. Sie bilden sich zudem, wenn Öl über längere Zeit sehr stark oder mehrmals erhitzt wird, zum Beispiel in der Fritteuse. Transfettsäuren sollten weniger als 1 % der täglichen Nahrungsenergie ausmachen. Wer jetzt noch nicht genug über Lebensmittel gelernt hat, kann gleich in unserem Bierlexikon weiterlesen. Dort erfahrt ihr alles von A wie Ale bis Z wie Zwickeln. mehr
Die richtige Milch auswählen: Neben Kuhmilch kann zur Herstellung auch Ziegen- oder Schafsmilch verwendet werden. Falls ihr Frischmilch verwendet möchtet, solltet ihr diese sicherheitshalber kurz erhitzen und abkühlen lassen, damit unerwünschte Keime keine Chance haben. Mit pflanzlichen Alternativen wie Soja-, Mandel- oder Haferdrinks kann Kefir allerdings nicht dauerhaft angesetzt werden, da die Kulturen regelmäßig Milchzucker benötigen. Der Fettgehalt der Milch hat keinen Einfluss auf die Qualität des Kefirs. Bei einem Fettanteil von 3,5 % schmeckt er allerdings etwas sahniger. Die richtige Gärdauer abwarten: Die Gärdauer richtet sich nach der Größe und Anzahl der Knollen, nach der Umgebungstemperatur und nach dem persönlichen Geschmack. Nach einem Tag schmeckt das Getränk mild, am zweiten Tag ist es saurer und intensiver. Wer einen praktisch laktosefreien Kefir möchte, sollte ihn rund 48 Stunden gären lassen. Der richtige Umgang bei Urlaub: Wenn ihr in den Urlaub fahrt oder einfach eine kleine Kefirpause einlegen wollt, überstehen die Knollen am besten diese Zeit im Kühlschrank. Dazu sollten sie mit Milch bedeckt im Gärgefäß gelagert werden, ohne es luftdicht zu verschließen. Wollt ihr eine neue Kultur starten, solltet ihr die alte Milch unbedingt wegschütten und die Knollen neu ansetzen. Die Knollen können auch eingefroren oder getrocknet werden, allerdings besteht dann das Risiko, dass die Kultur sich anschließend nur sehr schwer wiederbeleben lässt. Mit dem richtigen Umgang sind Kefirknollen nahezu unbegrenzt haltbar und quasi ein Leben lang nutzbar. Der richtige Genuss: Natürlich könnt ihr das Kefirgetränk einfach gekühlt und pur genießen. Wer ein bisschen Abwechslung möchte, kann auch verschiedene Säfte hinzumischen. Aber auch Backen mit Kefir ist möglich, denn er kann als Triebmittel für Backwaren eingesetzt werden: Bei KochTrotz findet ihr ein Rezept für Milchkefir-Brot, das ohne Hefe oder Sauerteig hergestellt wird. Oder wie wäre es mit einer erfrischenden Rote Bete-Kefir-Suppe? Dieses pinke Gericht von Die See kocht ist perfekt für warme Sommertage. Und nun: Viel Spaß beim Kefir selbst herstellen und lasst es euch schmecken! Wer sich hingegen möglichst wenig Aufwand mit Lebensmitteln im Alltag wünscht und sich dazu den Weg zum Supermarkt und das Warten an der Kasse sparen möchte, für die haben wir verschiedene Lebensmittel-Lieferservices getestet. mehr
Passend zum Thema haben wir in unserem Beitrag zur Supermarkt-Psychologie aufgedeckt, warum wir eigentlich kaufen, was wir kaufen. Klingt spannend, oder? Viel Spaß beim Lesen! mehr
Wie du sonst noch dazu beitragen kannst, dass keine Ressourcen verschwendet werden, erfährst du in diesem Beitrag „Die 4 Top Apps zum Lebensmittel retten“. mehr
Dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem, was wir essen, und dem, wie wir uns fühlen, wird die meisten wenig überraschen. Eine im wahrsten Sinne des Wortes „gefühlte Wahrheit“ ist das schon lange. Aber wie weit gehen diese Zusammenhänge? Kann die falsche Ernährung beispielsweise Auslöser einer D... mehr
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