Deutschlands Bio-Händler fordern mehr politische Rückenstärkung

21. Februar 2017

Mit einer Leserwahl kürte das Magazin schrot&korn die besten Bio-Händler in den Kategorien Fachgeschäfte, Bio-Supermärkte, Bio- sowie Hofläden. Die Ehrung der Sieger fand im Rahmen der BioFach 2017 in Nürnberg statt. Die Branche nahm diese Veranstaltung zum Anlass, um den vorrangigsten Wunsch der Händler an die Öffentlichkeit zu richten: Die deutsche Bio-Branche braucht mehr politische Unterstützung. Dafür muss die aktuelle Haltung gegenüber dem Waisenkind der Agrarindustrie grundlegend überdacht werden.

Best practice

Als Paradebeispiel für politische Förderung wurde Bhutan genannt. Das hier angebaute Zitronengras ist durchweg bio, und das schon immer, aus gemeinsamer Kraft der dort agierenden Bauern und Regierung heraus. Was für sie selbstverständlich ist, ist weltweit eine Besonderheit; gezeigt hat ihnen das eine private deutsche Initiative. Mit dem Ziel, die Exporterträge für das kleine Himalaja-Land zu steigern, wurde durch die Unterstützung der Initiative ein Bio-Siegel eingeführt, Nachhaltigkeit soll schließlich auch belohnt werden. Das sei auch die richtige Priorisierung: zunächst mit Weitsicht nachhaltig handeln und dann die buchstäblichen und finanziellen Früchte ernten.

Politische Rückenstärkung

Appell der deutschen Bio-Branche an die Politik: mehr Anerkennung und weniger gegen Windmühlen kämpfen.

Foto: NürnbergMesse

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