Auch die andere Seite sehen – Andreas Hofbauers berufliche Reise zum Bier

1. Februar 2017

Beim Sachon Verlag war er zwölf Jahre lang in der Redaktion tätig, nun sieht er das Brauen aus einem ganz anderen Blickwinkel: aus dem von Doemens, einer vielseitigen Institution. Man kann Andreas Hofbauer getrost einen Brancheninsider nennen, der in der Brau- und Getränkebranche reichlich Einblicke gesammelt hat. Grund genug, einmal genauer hinzusehen, was Hofbauer in seiner beruflichen Laufbahn geprägt hat. Wie hat er den Wandel der Bierkultur wahrgenommen, zuerst aus Pressesicht und nun bei Doemens?

Seinen beruflichen Weg begann Hofbauer an der TU München in Weihenstephan, wo er Brau- und Getränketechnologie studierte. „Das war phasenweise kein leichtes Studium, aber auch kein nüchternes Unterfangen“, schmunzelt Hofbauer. Die Menge an technischen, technologischen und betriebswirtschaftlichen Studienfächern hielt Hofbauer nicht ab, er kämpfte sich durch, wie es eben seine Art ist und was bei einem Gespräch mit ihm gleich auffällt.

Wie er dann zum Sachon Verlag gekommen sei? „Ganz einfach: Ich blätterte in der Brauindustrie und sah die Stellenanzeige „Redakteur“. Wenig später war ich dann selbst für diese Fachzeitschrift verantwortlich. Und das dann zwölf Jahre lang.“

Bis ihn Dr. Wolfgang Stempfl, Geschäftsführer der Doemens Akademie, fragte, ob er sich nicht vorstellen könne, für Doemens im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig zu sein. „Klar, beruflich einmal auf der anderen Seite des Schreibtisches zu sitzen, sprich im Bereich Marketing, Agentur oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu arbeiten, das wollte ich schon irgendwie, wenn sich die Gelegenheit mal ergibt“, blickt Hofbauer zurück. „Doch dass ich tatsächlich eines Tages bei Doemens anfangen würde, habe ich nicht gedacht.“

Doemens ist eine vielseitige Einrichtung, die sich aus den Bereichen Lehre, Genussakademie, Seminare sowie Beratung und Dienstleistungen zusammensetzt. Als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit muss Hofbauer dort allen Parteien gerecht werden. In deren Sinne PR nach außen zu tragen, ist nicht immer leicht. Doch Hofbauer kämpft sich wieder mal durch, durch die vielzähligen Projekte und in dieser Institution, die er nur von außen als Redakteur kannte, plötzlich mittendrin statt nur dabei. „Prioritäten- und Zeitmanagement ist dabei das A und O“, erklärt Hofbauer seine Strategie.

Gerade kümmert er sich um die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier, die er bei Doemens koordiniert. Stolz sei er da, dass er dabei sein darf: „Als ich angefangen habe zu studieren, hat man unter Bier noch nicht das verstanden, was man heute darunter versteht. Ich erkenne eine nie dagewesene Liebe zum Produkt, bei immer mehr Verbrauchern. Dass ich bei dieser Entwicklung dabei sein darf, das ist einfach toll.“
Wir freuen uns, dass wir in Andreas Hofbauer bei Doemens einen kompetenten und motivierten Ansprechpartner mit jeder Menge Branchenwissen haben, und wünschen ihm: Alles Gute zum ersten Jahrestag bei Doemens!

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