5 Tipps zum Lebensmittelretten

22. Mai 2017

Ich gebe es zu, auch ich werfe immer mal wieder Lebensmittel weg. Schlecht gewordene Milch, verdorbenes Obst, übrig gebliebene Nudeln, die niemand mehr essen mag. Damit leiste ich „meinen Beitrag“ zu den durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel, die jeder von uns pro Jahr wegwirft. Da ich nicht gerne zu dieser Gruppe gehöre, habe ich mir in den letzten Jahren ein paar Tricks angewöhnt, um möglichst viele Lebensmittel vor meiner Mülltonne zu retten. Gerne möchte ich 5 davon heute mit Ihnen teilen:

1.    Shakes und Smoothies aus Obst

Ich mag kein angematschtes Obst, dazu zählen braune Bananen genauso wie mehlige Birnen oder runzlige Trauben. Statt das Obst einfach in die Tonne zu werfen, kann man aus nicht mehr frischem Obst und auch Gemüse allerdings tolle Milchshakes oder Smoothies zaubern. Der Fantasie sind hier eigentlich keine Grenzen gesetzt. Meine Lieblingsvariante besteht aus Bananen, Beeren und Milch. Auch Joghurtreste, eine bereits braun gewordene Avocado vom Vortag oder übrig gebliebene Kokosmilch verirren sich manchmal in meinen Smoothie. Eine simple Möglichkeit, Obst vor der Tonne zu bewahren.

2.    Kokosmilch portionieren

Statt mit Sahne koche ich gerne mit Kokosmilch. Häufig benötige ich aber gar nicht die ganze Dose. Was mache ich also mit dem Rest? Einfrieren! Kokosmilch kann man wunderbar mithilfe einer Eiswürfelform einfrieren. Sobald die Kokosmilch gefroren ist, können die einzelnen Kokoswürfel in einer Gefriertüte gelagert und dann nach Bedarf wieder aufgetaut werden. Sehr praktisch!

3.    Altes Brot

Bei einem Zwei-Personen-Haushalt, in dem die Bewohner noch dazu relativ viel unterwegs sind, kommt es leider nicht selten vor, dass das Brot hart wird. Noch lange kein Grund, es gleich zu entsorgen. Eine tolle Idee hab ich aus einem Restaurant in Südtirol mitgenommen. Dort wird das Brot vom Vortag in mundgerechte Würfel geschnitten, mit Olivenöl und einer scharfen Gewürzmischung angebraten und am nächsten Tag als knuspriger Brotsnack zum frischen Brot gereicht. Eine tolle und einfache Idee, die sich auch zu Hause umsetzen lässt. Mehr Ideen, um altes Brot zu retten, finden Sie übrigens auch hier.

4.    Mit den Nachbarn oder Kollegen teilen

Ich bin ziemlich viel unterwegs. Da passiert es schnell, dass der angefangene Käse, Salat und andere Lebensmittel, die sich in meinem Kühlschrank befinden, nach meiner Rückkehr nicht mehr genießbar sind. Statt die Lebensmittel nach meinem Urlaub verschimmelt und verfault im Kühlschrank wiederzufinden, ist es eine echte Alternative, diese den Nachbarn, Freunden oder Kollegen zu schenken. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Freunden eine Freude bereiten und Lebensmittel retten.

5.    Mindesthaltbarkeitsdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) kann in mancher Familie zu Streitigkeiten führen, denn manch einer hat noch immer nicht verstanden, dass viele Lebensmittel auch nach dem Ablaufdatum noch genießbar sind. Das MHD ist kein „Verfallsdatum“! Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, kommen unsere Sinne zum Einsatz: riechen, schmecken, sehen. Hat sich schon Schimmel gebildet? Riecht es faulig? Schmeckt es säuerlich? Wenn das Lebensmittel diesen Test bestanden hat, kann es trotz abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum mit gutem Gewissen gegessen und gerettet werden.

Viele weitere Tipps und Rezepte gibt es übrigens auf der Webseite www.zugutfuerdietonne.de.

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