Storyteller: Erfolgreiches Storytelling auf Social Media

Als leidenschaftliche Kommunikationsexpertinnen lieben wir es, die Geschichten unserer Kunden zu erzählen. Geschichten rund um Marken, Produkte und Menschen. Gute Geschichten informieren, vermitteln Botschaften, begeistern und reißen mit. Sie wecken Interesse, Neugier und Empathie und bleiben nachhaltig im Gedächtnis. Unser Jahresmotto für 2024 lautet daher „Storyteller“. In unserer regelmäßigen Branchentreff-Kolumne beleuchten wir verschiedene Aspekte rund um dieses Thema für euch. Heute: Erfolgreiches Storytelling auf Social Media

08.03.2024

| Lesezeit: 7 Min.

Als kraftvolle Kommunikationsform bezieht sich Storytelling auf das Erzählen von Geschichten und dient dazu, unterschiedlichste Informationen, Ideen oder Emotionen über narrative Strukturen im jeweiligen Kanal zu vermitteln. Um eine Geschichte zu kreieren und zu erzählen, werden bestimmte Elemente verwendet, die auch aus klassischen Geschichten bekannt sind: Charaktere, Handlungen, Konflikte und Spannung. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit und das Interesse des Publikums zu wecken. Egal, welche Absicht man verfolgt, es geht darum, eine Verbindung zwischen dem Publikum und dem Erzählenden zu erreichen. Und genau dafür ist Social Media perfekt geeignet.

Social Media: Die ideale Plattform für Storytelling

Social Media bietet die Möglichkeit, ein breites Publikum für die eigenen Geschichten zu erreichen. Auch wenn die Zielgruppe je nach Kanal variiert, können Unternehmen beispielsweise genau die Menschen erreichen, die sie ansprechen wollen. Es ist die ideale Plattform, um eigene Botschaften zu erzählen und zu platzieren. Wichtig ist aber, gute Geschichten zu erzählen, die auch beim Publikum bzw. der eigenen Zielgruppe ankommen. Es geht also nicht nur um Fakten, sondern auch um ein emotionales Erlebnis.

Storytelling auf Social Media

Schauen wir uns also an, wie Storytelling auf Social Media funktionieren kann. Wir wollen zunächst festhalten, dass sich Geschichten in den sozialen Medien mit vielen Stilmitteln erzählen lassen – von Texten über Bilder bis hin zu Videos. Außerdem ist es nicht nur ideal, um Storys zu erzählen, sondern auch um sie weiter zu verbreiten. Denn das Publikum kann mit den Geschichten interagieren und wiederum mit seiner Community teilen. Die Vernetzung der User vergrößert die mögliche Reichweite.

Vorteile von Storytelling auf Social Media

  • Engagement steigern durch emotionale Bindung und Interaktion
  • Brand Awareness stärken durch mehr Interesse und Bewusstsein für die Marke oder einzelne Produkte
  • Reichweite erhöhen durch das Teilen und Weiterverbreiten von Geschichten
  • Conversion fördern durch stärkeres Vertrauen
Storytelling auf Social Media
© Unsplash
Storytelling auf Social Media
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Wie sieht Storytelling auf Social Media aus und was haben Social Media Storys gemeinsam?

Die Geschichten, die in den sozialen Medien erzählt werden, enthalten oft eine Figur, einen Helden oder eine Heldin, mit dem oder der sich die Userinnen und User identifizieren können und zu dem/der sie eine emotionale Bindung aufbauen. Eine wichtige Rolle spielen auch Probleme oder Konflikte, die am Ende einer sinnvollen Lösung zugeführt und überwunden werden. Die erkennbare Entwicklung sowie das Happy End sind ein wichtiger Bestandteil jeder Social Media Story. Dabei können unterschiedliche Ziele verfolgt werden:

  • Ein Produkt oder eine Dienstleistung pushen und in einer guten Story zeigen, wie man damit das Leben der Nutzerinnen und Nutzer verbessern kann.
  • Die Geschichte hinter dem Unternehmen und/oder den Gründerinnen und Gründer erzählen, um auf die Mission sowie Vision einzugehen.
  • Das Bewusstsein für die Marke stärken. In der eigenen Geschichte positive Botschaften oder zentrale Werte ansprechen und mit der Story verknüpfen.
  • Auf die emotionalen Bedürfnisse der eigenen Zielgruppe eingehen und sie so an die Marke binden.

Je nachdem, welches Ziel im Vordergrund steht, sollten die Elemente des Storytellings entsprechend eingesetzt werden. Spielt der Held oder die Heldin die Hauptrolle? Geht es vor allem um das Problem und die erfolgreiche Lösung? Steht das Happy End im Mittelpunkt? Oder brauche ich alle Elemente, um meine Geschichte sinnvoll zu erzählen?

Welche Social-Media-Plattform für welches Storytelling?

Grundsätzlich eigenen sich alle Plattformen für Storytelling auf Social Media. Aber natürlich gibt es Unterschiede, die den Erfolg der Geschichten positiv beeinflussen können. Welche sozialen Medien eignen sich am besten für bestimmte Arten von Storytelling?

Instagram zum Beispiel ist besonders gut für visuelles Storytelling geeignet, da schöne Bilder eine große Rolle spielen. Allerdings sollte man immer auf eine gute Caption achten. Das Story-Format ermöglicht es, verschiedene Storytelling-Elemente zu mischen, indem Effekte oder Sticker verwendet werden.

Im Videobereich ist YouTube die klare Nummer eins. Wer längere Image- oder Produktvideos hat, aufwendige Geschichten und emotionale Storys erzählen möchte, ist bei YouTube definitiv richtig.

Wir bleiben bei Videos. Hier spielt auch TikTok eine immer größere Rolle. Der Unterschied zu YouTube ist klar: Kurze, lockere, witzige und authentische Videos sind hier an der Tagesordnung.

Wenn Storytelling im B2B-Bereich im Vordergrund stehen soll, ist LinkedIn die richtige Plattform dafür. Hier können CEOs sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Helden werden.

Storytelling auf Social Media
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Storytelling auf Social Media
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Was gibt es bei Storytelling auf Social Media zu beachten?

Unabhängig von der gewählten Plattform gibt es einige Grundregeln, die beim Storytelling auf Social Media beachtet werden sollten, damit die Geschichte besonders gut ankommt:

  • Die eigene Zielgruppe kennen, sich an ihr orientieren und sie zu Helden machen.
  • Nicht um den heißen Brei herumreden, sondern schnell, kurz und einfach auf den Punkt kommen (KISS-Prinzip: Keep it short and simple).
  • Auf Emotionen setzen und die Geschichte gefühlvoll erzählen (traurig, lustig, spannend, überraschend, etc.).
  • Unterschiedliche Stilmittel einsetzen und auf verschiedenen Kanälen mit unterschiedlichen Formaten erzählen.
  • Mehrwert und Wiedererkennungswert schaffen.
  • Call-to-Action einbauen und mit der Zielgruppe in Dialog treten.
  • Keine offensichtliche Werbung und keine plakativen Slogans oder Versprechungen

Ihr wollt noch mehr über unser Jahresmotto Storyteller erfahren? Dann lest hier mehr, zum Beispiel wie Storytelling überhaupt entstanden ist.


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