Mit diesen Jogging-Apps läuft’s auch bei dir

24. August 2021

In unserer Kategorie „k.pur testet“ nehmen wir regelmäßig für euch verschiedene Dinge unter die Lupe, probieren Produkte und Dienstleistungen aus, überprüfen spezielle Ernährungsweisen sowie neue Lifestyles im Selbstversuch und berichten von unseren Erfahrungen. Heute im Test: Jogging-Apps

Habt ihr auch schon vieles probiert? Laufen mit einer Freundin, laufen mit dem Partner oder der Partnerin, mit den Kindern, nach den Trainings-Programmen in Zeitschriften. Und seid am Ende doch immer gescheitert?

Dann solltet ihr es mal mit einer Lauf-App versuchen. Denn Jogging-Apps können die Top-Begleiter auf der Joggingrunde sein und haben einigen von uns geholfen, loszulaufen und Trainingsziele zu erreichen. Praktisch: Die meisten smarten Helfer sind kostenfrei und zeichnen alle möglichen Daten zu Dauer, Distanz, Geschwindigkeit und Co. deiner Läufe auf. Sie können dir helfen, dank detaillierter Analysen deine Leistung im Blick zu behalten, spielen Musik, die dich beflügelt, feuern dich an oder weisen dich darauf hin, dass du eine Laufpause einlegen darfst.

Ganz wichtig: Egal, mit welcher der Jogging-Apps du startest, fange langsam an und vergleiche dich nicht mit anderen. Der eine baut seine Kondition schneller auf als der andere. Wichtig ist, dass du deine Lust am Laufen findest und Spaß dabei hast. Dann stellen sich auch nach und nach Erfolge ein. Hier kommen unsere Top Drei.

Jogging-Apps: Unsere Empfehlungen

Running

Sandra läuft mit „Running“. Das besonders Hilfreiche daran ist, dass nach jedem geschafften Kilometer eine Zwischeninfo mit der bisher zurückgelegten Distanz, der durchschnittlichen Geschwindigkeit und der verbrauchten Energie durchgesagt wird, sodass man sich orientieren kann, welche Strecke noch vor einem liegt. Das ist sehr motivierend und man bleibt besser am Ball beziehungsweise auf der Strecke und kann auch noch mal eine Extra-Schleife ziehen, um das persönliche Tagesziel zu erreichen. Am Ende des Laufs findet man eine Übersicht über alle Daten der zurückgelegten Strecke, die in der App gespeichert werden. Im Grunde hat man so sein digitales Lauftagebuch immer vor Augen.

Garmin Connect

Andrea geht regelmäßig laufen, was dabei neben den Laufschuhen und den Kopfhörern auf keinen Fall fehlen darf, ist ihre Garmin Sportuhr, denn mit ihr trackt sie jeden gelaufenen Meter und lädt die Daten im Anschluss in die Garmin Connect-App ein. Diese App ist kostenlos und keine reine Jogging-App, sondern kann nahezu jede Sportart von Yoga über Skifahren bis hin zu Golfen tracken. Mit ihr kann man seine Läufe genau analysieren. Wie schnell war man heute pro Kilometer? Wie viele Höhenmeter hat man bezwungen? Wie ist der aktuelle Trainingszustand? Das ist nur ein kleiner Teil der Fragen, die die App beantworten kann.

Für Läuferinnen und Läufer, die sich gezielt auf einen Wettkampf vorbereiten oder mit einem professionellen Plan ihre Laufleistung verbessern wollen, empfiehlt sie den „Garmin Coach“. Dieser leitet individuell und entsprechend den Fähigkeiten und Zielen an. Hier erhält man unter Berücksichtigung der gewünschten Zieldistanz (fünf km, zehn km oder 21 km), den aktuellen Trainingszustand, der anvisierten Zielzeit und der verfügbaren Zeit einen individuellen Trainingsplan. Man kann zudem zwischen drei Coaches auswählen, welche einen virtuell durch die Vorbereitung begleiten und Ratschläge und Tipps für das Erreichen des Laufziels geben. Der Trainingsplan wird mit der Uhr synchronisiert, die während jeder Einheit Anweisungen zu den auszuführenden Laufübungen gibt und anzeigt, ob man in der vorgegebenen Geschwindigkeit, Herzfrequenz etc. liegt.

Sie hat den Coach zur Vorbereitung auf ihre beiden Halbmarathons entdeckt und war sofort begeistert. Dank ihm ist sie nicht einfach nur Kilometer für Kilometer gelaufen, sondern hat durch spezielle Übungen gezielt an ihrer Geschwindigkeit und auf ihre Zielzeit hingearbeitet. Besonders gut fand sie, dass der Trainingsplan nicht starr war, sondern ihre Leistungen bei den Einheiten analysiert und sich so individuell Woche für Woche an die Bedürfnisse anpasst. Ob sie dank des Coaches in der anvisierten Zeit ins Ziel eingelaufen ist? Das kann sie erst nächstes Jahr beantworten, da für dieses Jahr erst mal alle Läufe abgesagt worden sind.

Runkeeper

Schirin hat lange Zeit geglaubt, dass Joggen nicht ihre Sportart ist. Ein Trugschluss, wie sich einige Jahre später herausstellen sollte, denn ihr Smartphone hilft inzwischen nicht nur bei der Organisation des Alltags, sondern hat sich auch zu ihrem privaten Personalcoach entwickelt. Die Jogging-App Runkeeper von Ascis ist ihr liebster Begleiter auf der Jogging-Runde.

Die App ist in der einfachen Form kostenlos und lässt sich ganz einfach und intuitiv bedienen. Ähnlich wie auch bei anderen Jogging-Apps kann man zunächst aus 13 verschiedenen Aktivitäten wählen, neben Laufen gibt es z.B. auch die Möglichkeit, Walken, Wandern oder Skaten einzugeben. Aber auch Radfahren und Schwimmen oder Wintersportarten wie Abfahrt oder Skilanglauf sind dabei. Wer mag kann dann noch Vorgaben wie Tempo, Zeit und Distanz einstellen, aber das ist kein Muss. Cool: Über den integrierten Musikplayer kann man sich entspannt mit Spotify verbinden und findet eine Auswahl an 24 verschiedenen Alben mit Laufmusik für jeden Stil und jeden Geschmack.

Während des Laufs sind die Angaben über Zeit, Distanz und aktuelles Tempo in großer Schrift deutlich auf dem Display zu sehen. Wer möchte, kann seinen Lauf von einem Audio-Coach begleiten lassen, der, je nach Einstellung, Angaben zu Zeit, Durchschnittsgeschwindigkeit und Distanz gibt. Das kann gerade für Laufanfänger eine Hilfe sein, die in Intervallen laufen und so nicht immer einen Blick auf dem Handy oder der Uhr haben müssen. Wenn der Lauf beendet ist, gibt es eine Zusammenfassung über Distanz, Durchschnittsgeschwindigkeit und Kalorienverbrauch. Die App vergleicht den Lauf mit den bisherigen und gibt direkt Auskunft darüber, ob man seine persönliche Bestleistung oder einen Meilenstein erreicht hat. Für detaillierte Trainingspläne, die einem dabei helfen können, persönliche Ziele wie einen Zehn-Kilometer-Lauf oder Halbmarathon zu schaffen, benötigt man die Bezahlversion. Also, was hält euch noch ab? Jogging-Apps runterladen, Laufschuhe an und ran an die Herausforderung.

Ihr möchtet wissen, was euch sonst noch beim „Fitwerden“ hilft? Dann versucht es mal mit Superfoods. Mehr dazu findet ihr in unserem Beitrag Weizenkeime und Co: Die besten Toppings für Superfood-Fans

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