Wo sind die Storys? Wie gute Geschichten entstehen

6. Oktober 2021

Egal ob Romanautor, Journalist für ein bestimmtes Fachgebiet oder (Food-) Blogger, sie alle verbindet eins: Schreiben gehört zu ihrem Beruf. Daher sind sie stetig auf der Suche nach neuen Themen, aktuellen Trends oder Evergreen-Content. Denn nur mit solch langlebigem, gutem Storytelling können Kunden von einem Produkt überzeugt werden oder werden Verlage sich für eine Veröffentlichung entscheiden. Denn gute Geschichten sprechen uns intuitiv an. Kurz gesagt: Gutes Storytelling weckt Aufmerksamkeit und bewegt Menschen. Doch woher nehmen Autoren, Journalisten oder Blogger die Storys für ihre erfolgreiche Arbeit? Und was genau beeinflusst die Suche nach der nächsten Story?

Hände tippen am Laptop, Handy, Kaffee und Zeitschriften liegen darum verteilt
© kommunikation.pur

Auf der Suche nach Inspiration

Hinter jeder Story steckt auch eine persönliche Note. Daher kann die Lebenssituation des Autors eine Rolle spielen, genauso wie seine Gefühlswelt oder Freizeitaktivitäten, denen er gerne nachgeht. Gibt es Themen, die ihn auch privat besonders beschäftigen, kann es je nach Werk beispielsweise sein, dass sich die Hauptfigur im Roman mit der gleichen Thematik befasst. Natürlich steuern auch Umweltfaktoren in Form von Nachrichten und Geschehnissen lokal, landesweit oder sogar weltweit Themen bei. Denn Autoren und besonders Journalisten sollten sich darüber bewusst sein, welche Themen die Menschen beschäftigen.

Die Zutaten einer guten Story

Diese vier Zutaten in einen Topf geworfen und kurz köcheln lassen: Das ist das Rezept einer guten Story.

  • Der Held: Er ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Leser identifizieren sich mit ihm.
  • Der Grund: Jede Geschichte braucht einen Grund, warum sie erzählt wird. Was ist das Ziel der Story?
  • Der Konflikt: Er führt zu Spannung und muss überstanden werden.
  • Die Dramaturgie: Es sollte ein Spannungsbogen entstehen. Dieser kann beispielsweise nach dem Dreiaktschema in Einleitung, Höhepunkt und Auflösung eingeteilt sein.

Auch wichtig: Die richtige Balance zwischen plakativen und komplizierten Geschichten zu finden. Eine Geschichte wird schnell langweilig, wenn sie zu simpel, zu vorhersehbar oder zu überzogen ist. Letzteres gilt besonders für Werbung, denn nicht jedes Produkt kann die Welt retten – und das ist in Ordnung.

Die Schatzkiste: der Ideenspeicher

Eine feine Spürnase für Wichtiges, Neues oder Interessantes zu haben, gehört zu den Grundvoraussetzungen von Journalisten und Redakteuren. Doch auch Profis leiden hin und wieder unter einer Schreibblockade. In diesen Zeiten hilft ein Themenspeicher. Hier werden regelmäßig Themen abgespeichert und gesammelt, die uns im Alltag oder bei der Arbeit über den Weg laufen und (noch) nicht direkt genutzt werden. Egal wie vage die Themenidee ist, sie sollte festgehalten werden. In Zeiten eines begrenzt sprudelnden Ideenflusses kann sie dann ausformuliert werden.

Die Faszination des Neuen

Neue Leute, neue Orte, neue Themen: Es gibt auf der Welt so viel zu entdecken. Reisen kann unseren Horizont wortwörtlich erweitern – auch unseren Themen-Horizont. Egal, ob du aktive Tage in den Alpen oder entspannte Tage an den Stränden Thailands bevorzugst: Überall warten neue Eindrücke auf dich. Du bist auf der Suche nach einer neuen Rezeptidee? Perfekt! Suche nach einem Gericht, das du in deinem letzten Urlaub als besonders köstlich empfunden hast oder das außergewöhnlich war.
Weitere Orte, an denen man viel entdecken und kennen lernen kann, sind Messen, Events und Veranstaltungen. Hier kommen Hersteller, Aussteller und Besucher auf kleinstem Raum zusammen und haben die Chance, sich gegenseitig zu inspirieren. Sie sind ideal, um einen Branchenüberblick zu erhalten und zu erfahren, welche Themen besonders relevant sind.

Dir fehlen kreative Ideen für deine nächste Geschichte? Versuch‘s mal hiermit:

  • Geh raus! Ein Spaziergang an der frischen Luft bewirkt wahre Wunder.
  • Denk nicht darüber nach! Viele Ideen kommen, wenn wir aufhören, uns den Kopf darüber zu zerbrechen.
  • Hol dir neuen Input! Lies ein Buch, blättere in einer Zeitschrift oder schau dir einen Film an.
  • Male, singe oder spiele etwas! Es fördert die Kreativität auf einfache Weise.
  • Fang einfach an! Häufig ist der erste Schritt der schwierigste.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Gute Geschichten zu finden und zu formulieren, benötigt Zeit. Daher solltest du nicht kurz vor der Deadline mit der Ideensuche beginnen. Denn: Ein zu hohes Stresslevel kann Kreativität im Keim ersticken.

Um aus dem (Arbeits-)Alltag auszubrechen, neue Ideen zu finden oder Energie für Kreativität zu tanken, gibt es viele Herangehensweisen. Vielleicht gelingt es dir durch Schweigen und Fasten?

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