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Afrika Vegan: Lieblingsrezepte von der Elfenbeinküste bis Mosambik

Cover Afrika Vegan

Kochbücher, mit denen man sich einmal um die ganze Welt kochen kann, haben nicht erst seit den Reiseeinschränkungen durch die Corona-Pandemie Einzug in die Haushalte gewonnen. Vor allem die Levante-, aber auch indische und japanische Küche haben in den vergangenen Jahren den Kochbuchmarkt dominiert und dazu angesetzt, den Rückstand auf beliebte Länderküchen, wie die italienische, spanische oder griechische, rasant zu verkürzen.

Für kulinarische Abwechslung sorgt der Neuzugang im Genusssegment des Stiebner Verlags: Afrika Vegan. Denn der jungen Pariserin Marie Kacouchia ist es mit ihrem 188 Seiten starken Kochbuch geglückt, die kulturellen Besonderheiten ihrer beiden Heimatländer Frankreich und Elfenbeinküste auf köstliche Art verschmelzen zu lassen. Das Ergebnis: eine bunte Mischung verschiedenster Rezepte und Genusserlebnisse.

„Koche mit dem Herzen oder koche gar nicht.“
(Marie Madeleine Kacouchia, Mutter der Autorin)

Die Rezepte der Influencerin Marie Kacouchia sind inspiriert von ihrer Kindheit an der Elfenbeinküste und gekonnt verfeinert durch ihre Erfahrungen als Feinschmeckerin in Paris. Wie diese Kombi aus Haute Cuisine und traditioneller afrikanischer Küche ausschaut? Fabelhaft vielfältig, denn von Grundrezepten, Snacks und Vorspeisen über Hauptgerichte bis hin zu Desserts und Getränken reicht die Auswahl an Gerichten, die einen genialen Bogen über die verschiedenen afrikanischen Esskulturen spannen. Denn, auch das erfährt man in dem Buch, die eine afrikanische Küche gibt es nicht.

Ein Gemüseburger auf einem Teller.
© Fatou Wagué

Das Schöne: Auf den Einstiegsseiten lässt die Autorin den Leser teilhaben an ihrer Kindheit, an persönlichen Erfahrungen, die ihre Jugend geprägt haben. Das macht das Buch auf eine wunderbare Weise authentisch. Neben ihrer persönlichen Geschichte widmet sich die Autorin zu Beginn aber auch den Basics der veganen, afrikanischen Küche und erklärt, was in einen veganen Vorratsschrank gehört und welche positiven Eigenschaften afrikanische Superfoods wie Süßkartoffeln, Moringa, Ingwer, Kakao & Co gerade auch für Veganer haben.

Einzigartig & vegan

Eine Schüssel, in der Gemüse angerichtet ist
© Fatou Wagué

Und wer nun glaubt, dass die afrikanische Küche furchtbar kompliziert ist, sowohl was die Zutaten als auch die Zubereitungszeiten anbelangt, wird von Marie Kacouchia eines Besseren belehrt. Denn ihr liegt vor allem am Herzen, dass die Menschen ihre Rezepte nachkochen können. Und so findet man die meisten der verwendeten Zutaten in gut sortierten Supermärkten. Die Zubereitung wird Schritt für Schritt und für jeden nachvollziehbar erklärt. Die Angabe der Zutaten erleichtert die Planung. Und: Jedes Rezept wird noch bereichert durch „Eine Notiz am Rande“. Das kann eine schöne Anekdote aus der Kindheit, etwas zur Historie des Gerichtes oder ein praktischer Zubereitungstipp sein. Das verführt zum Schwelgen und Blättern. Am besten kocht man sich einfach einmal von vorne bis hinten durch.

Rezepte, die begeistern

Mit mehr als 80 Rezepten spiegelt der Titel nicht nur die Vielfalt des Kontinents wider, sondern widerlegt auch das Vorurteil, dass die afrikanische Küche eher fleischlastig ist. Egal ob Kochbananeneintopf mit Auberginen, der Yassa-Burger oder die Gratitude-Bowl, alle Rezepte sind raffiniert und bieten außergewöhnliche Geschmackserlebnisse, die auch Fleischliebhaber mit der veganen Küche versöhnen – egal ob im Alltag, für ein Picknick mit Freunden, einen Spieleabend oder einen gemütlichen Sonntags-Brunch. Und wer Probleme beim Kombinieren hat, der findet auf den letzten Seiten noch wunderbare Menü-Empfehlungen der Autorin.

Cover Afrika Vegan
© Stiebner Verlag

Marie Kacouchia: Afrika Vegan – Lieblingsrezepte von der Elfenbeinküste bis Mosambik. 188 Seiten, 19 x 26 cm Hardcover. Stiebner Verlag 2022. ISBN 978-3-8307-1067-7


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Datum: 08.12.2022



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