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Frühstück am Arbeitsplatz

Jedes Jahr am 19. März feiern die US-Amerikaner den National Deskfast Day, was übersetzt so viel heißt wie Frühstück-am-Arbeitsplatz-Tag. Ein guter Anlass, das Thema Frühstück am Arbeitsplatz einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und einen Blick auf die kommunikation.pur-Frühstücksteller zu werfen.

Frühstück am Arbeitsplatz – No-Go oder voll okay?

Die Zeiten, in denen das Frühstück auch unter der Woche zu Hause ausgiebig zelebriert wird, sind für viele vorbei. Bei einer Umfrage zum Thema Frühstück gaben immerhin 18 Prozent derjenigen, die regelmäßig frühstücken, an, dies meistens unterwegs oder am Arbeitsplatz zu tun. Doch ist das Essen am Arbeitsplatz überhaupt erlaubt? Eine gesetzliche Regelung gibt es hierfür nicht, weshalb Essen im Büro generell gestattet ist. Außer, es widerspricht dem Arbeitsschutz oder den Gesundheitsschutzvorschriften. Der Arbeitgeber hat zudem die Möglichkeit, das Essen am Arbeitsplatz in der Betriebsordnung zu verbieten. Doch auch wenn es erlaubt ist, ist ein Frühstück am Arbeitsplatz nicht unbedingt erstrebenswert. Ein großer Nachteil, wenn wir zeitgleich essen und arbeiten, ist, dass wir die Mahlzeit nicht bewusst aufnehmen. Stattdessen schreiben wir währenddessen To-do-Listen und beantworten Mails. Unachtsames nebenher Essen sorgt dafür, dass wir größere Mengen zu uns nehmen, da das Sättigungsgefühl nicht richtig wahrgenommen wird. Daher ist es wichtig, sich am Arbeitsplatz bewusst Zeit für das Frühstück einzuplanen und es vorzugsweise im Pausenraum oder in der Kantine zu sich zu nehmen. Auf keinen Fall sollte direkt vor dem Bildschirm gefrühstückt werden.

Guter Start in den Tag

Beim Thema Frühstück gibt es bekanntlich zwei Lager: Die einen bekommen so früh keinen Bissen herunter, für die anderen ist die erste Mahlzeit am Tag ein fester Bestandteil der Morgenroutine. Grundsätzlich sollte das jeder so halten, wie es für ihn am besten ist, lediglich bei Kindern wird ausdrücklich empfohlen, mit einem vollwertigen Frühstück den Tag zu beginnen. Für einen optimalen Start in den Tag sorgen drei Komponenten: Vollkorn, Obst und/oder Gemüse sowie Flüssigkeit.

Vollkorn enthält viele Ballaststoffe, die dabei helfen, den Blutzuckerspiegel möglichst konstant zu halten, und für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Obst und/oder Gemüse liefert zahlreiche wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Täglich sollten mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst gegessen werden. Das Frühstück bietet eine gute Gelegenheit, bereits die eine oder andere Portion davon einzubauen. Neben dem Aufladen der Energiedepots, ist das Füllen der leeren Flüssigkeitsspeicher ebenso wichtig. Hierfür eignen sich Wasser, ungesüßter Tee, ein Glas Orangensaft oder eine Tasse Kaffee. Ein gesundes Frühstück könnte also aus Vollkornmüsli, Naturjoghurt oder etwas Milch beziehungsweise pflanzlichen Alternativen, sowie frischem, saisonalem Obst bestehen. Eine weitere gute Alternative wäre ein Vollkornbrot mit magerem Käse oder Wurst und Gemüse belegt. Dazu eine Tasse Tee oder ein Glas Orangensaft.

Süß, deftig oder nichts? Die kommunikation.pur-Frühstücksteller

Vom süßen Schlemmer über den herzhaften Genießer bis hin zum Müsli-Fan, es gibt viele verschiedene Frühstückstypen und auch das kommunikation.pur-Team stärkt sich abwechslungsreich für den (Arbeits-)Tag.

Michaela:
Ich starte am liebsten mit einem warmen Porridge in den Arbeitstag. Dazu nehme ich gerne eine Apfel-Zimt-Mischung oder, noch lieber, herrlich schokoladiges Porridge mit Kakaonibs. Mir schmeckt es zubereitet mit Milch am besten. Ein paar kernige 4-Korn-Flocken dazu, frisches Obst wie Bananen oder Weintrauben (alternativ mit gefrorenen Himbeeren oder Blaubeeren oder, wenn Saison ist, sehr gerne mit frischen Erdbeeren oder Himbeeren) und je nach Lust und Laune noch ein paar Samen wie Kürbiskerne, Chiasamen, Sonnenblumenkerne oder Sesam als knuspriges Topping und fertig ist mein perfekter Start in den Tag! Noch ein frischer Kaffee dazu und los geht’s …

Frühstückstyp: Porridge-Fan
© Michaela

Candy:
Schokomüsli, Buttercroissant oder Marmeladenbrötchen? Mit süßem Kram am Morgen kann man mich jagen. Ich liebe es herzhaft. Ein kräftiges Sauerteigbrot mit herzhaftem Belag, wie Bergkäse und Kochschinken oder pflanzliche Aufstriche, ist genau das Richtige, um mich morgens in Schwung zu bringen. Auch am Wochenende wird am Morgen herzhaft geschlemmt mit Rührei, Speck und Käseplatte. Mit Gemüse wie Tomaten und Gurke oder etwas Gartenkresse wird dann noch für etwas bunte Vielfalt auf dem Teller gesorgt. Dazu einen Cappuccino mit Milchschaum und der Start in den Tag ist perfekt.

Frühstückstyp: Herzhafter Genießer
© Candy

Sarah:
Ich gehöre zur Spezies der Frühstücksmuffel. Vor Mittag bekomme ich nichts hinunter. Mein Frühstück besteht also in der Regel aus einer schönen großen Kanne dampfendem Kräutertee. Manchmal gönne ich mir auch einen aromatischen Earl Grey mit einem großzügigen Schuss Soja Barista. Aber meist ist mir das am Morgen schon zu sättigend und die englische Spezialität wird erst am Nachmittag gebrüht.

Frühstückstyp: Frühstücks-Verweigerer
© Sarah

Claudia:
Morgens Brötchen, damit bin ich aufgewachsen und das ist auch mein liebstes Frühstück, das ich mir jeden Tag zum Start in den Tag gönne. Brötchen vom Lieblingsbäcker schmecken auch am 2. oder 3. Morgen. Der Belag ist zu 99,9 Prozent süß und besteht aus Fruchtaufstrich, gern selbst gemacht. Meine Lieblingssorten sind Erdbeere, Apfel(-Banane), Kirsch und Feige. Mus aus Cashewkernen oder auch mal Erdnussbutter crunchy ergänzen das Frühstücksvergnügen. Zu guter Letzt und unvergessen der Honig von meinem Imker des Vertrauens.

Frühstückstyp: Süßer Schlemmer
© Claudia

Sich am Arbeitsplatz gesund zu ernähren, ist gar nicht so schwer, dank Meal Prep. Falls euch das Thema interessiert, dann lest unbedingt unseren Beitrag über die besten Meal Prep Rezepte.


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Autorin: team.pur
Datum: 17.03.2021



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